Schulprogramm der Reichshofschule

Stand: Januar 2012

 

 


Allgemeine Informationen

Das Leitbild

 

Unterricht

Prinzipien des Unterrichts

Förderkonzept – individuelle Förderung

Der Gemeinsame Unterricht

 

Weitere Elemente des Unterrichts

Medienkonzept

Konzept zur Leseförderung

Angebote im sportlichen Bereich

Angebote im musisch-künstlerischen Bereich

 

Gestaltung des Schullebens

Schuleingangsphase

Übergang nach Klasse 4

Erziehungskonzept

Konzept zum Gender Mainstreaming

Elternmitarbeit

Schülerkonferenzen

Klassenfahrten

Feste und Feiern

Gesundheitsförderung

Zusammenarbeit mit dem Studienseminar

Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

 

Offene Ganztagsschule

Konzept

Vernetzung

Hausaufgabenkonzept

Elternmitarbeit

 

 Informationsmaterial

Die Reichshofschule von A-Z

Die offene Ganztagsschule von A-Z

Flyer des Fördervereins

 

 

 

 

Reichshofschule

Gemeinschaftsgrundschule

der Stadt Schwerte

Meinerweg 8 * 58239 Schwerte

Telefon: 02304 – 6594

Fax:       02304 -  258070 

___________________________________________________________________________

                                                                                             

Allgemeine Informationen zur Schule

 

Rektorin:                    Annette Jungholt       

 

Konrektorin:               Beatrix Schulze         

 

Hausmeisterin:            Gabriele Schmidt

 

Sekretärin:                  Andrea Hille              

 

           

 

Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2011/2012:        222

 

 

Lehrerkollegium:

 

Klasse             Klassenlehrerin/-lehrer                              

 

 

1 a                               Martina Schulte                                            

 

1 b                              Christel Kraft                                    

 

 

2a                                Janine Rieger                         

 

2 b                              Christiane Ludwig                                        

 

 

3 a                               Beate Schulze                                   

 

3 b                              Tanja Vetter

 

3 c                               Ute Kahlisch                                                 

 

 

4 a                               Gisela Lütgemüller                                       

 

4 b                              Dietlind Glaser                      

 

 

                                                                                             

Die Klassenlehrer einer Stufe vertreten sich wechselseitig. Die stellvertretende Klassenlehrerin der Klasse 3 a ist Annette Jungholt.

 

 

Lehrer:                       Ingo Küper

 

Sonderpädagogische Lehrkräfte, zuständig für den Gemeinsamen Unterricht:

 

                                    Nina Martin

 

                                    Björn Borgsen

 

 

                       

                       

 

Schulstunden:

 

1. Stunde        08.00 – 08.45 Uhr

2. Stunde        08.45 – 09.30 Uhr

09.30      - 10.00 Uhr (1.Hofpause, Frühstückspause in den Klassen)

 

3. Stunde        10.00 -  10.45 Uhr

4. Stunde        10.45 -  11.30 Uhr

                        11.30 -  11.45 Uhr ( 2. Hofpause)

 

5. Stunde        11.45 -  12.30 Uhr

6. Stunde        12.30 -  13.15 Uhr

 

 

 

 

 

Offene Ganztagsschule:   130 Kinder

 

Personal

 

Leitung:  Frau Wirth

 

Stellvertretende Leitung:  Frau Tanas

 

Mitarbeiterinnen: Frau Donat, Frau Frehsonke, Frau Friedrich, Frau Grytz, Frau Mehlmann, Frau Meletschus, Frau Köster, Frau Pittermann, Frau Eichler, Frau Speckmann, Frau Krieger, Frau Paschedag

 

Öffnungszeiten: 7.00 Uhr – 16.00 Uhr

 

 

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Das Leitbild der Reichshofschule

 

 

1.      Wir legen Wert auf gegenseitige Achtung und Wertschätzung sowie auf die Einhaltung von Regeln, damit ein Leben in der Schule ohne Störungen möglich ist.

Wir wollen eine Schule, in der sich alle am Schulleben beteiligten Personen wohl fühlen. Dabei berufen wir uns auf unsere aufgestellte Schulordnung.

 

 

 

2.    Wir legen Wert darauf, allen Schülern die Grundlagen für das weitere Leben und Lernen zu vermitteln.

Wir wollen alle Kinder in ihren individuellen Begabungen im kognitiven wie im sozial-emotionalen Bereich fordern und fördern. Dabei legen wir Wert auf einen Unterricht, in dem der Lernstoff angemessen methodenreich unterrichtet wird.

 

 

 

3.      Wir legen Wert auf Kooperation aller am Schulleben     beteiligter Personen.

Es ist uns wichtig, dass Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen der offenen Ganztagsschule, Hausmeisterin, Sekretärin und alle außerschulischen Partner, im Sinne der Kinder kooperativ zusammen arbeiten.

 

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Prinzipien des Unterrichts

 

 

Ziel der gesamten Grundschularbeit ist es, dass die Schülerinnen und Schüler in

einem erziehenden Unterricht das Lernen in Verbindung von fachlichen und sozialen Aspekten erfahren. Sie sollen in differenzierender und individualisierender Weise so gefördert werden, dass sie an den weiterführenden Schulen erfolgreich weiterarbeiten können.

 

3  Ziele auf dem Weg sind wichtig:

 

 

Die Förderung der Selbstverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler

 

Freude und Spaß der Schülerinnen und Schüler an der Arbeit

 

Die Sicherung von Lernergebnissen.

 

 Möglichkeiten für die Umsetzung der drei oben genannten Ziele sind:

 

Der lehrgangsförmige und lehrerzentrierte Unterricht

Er ist gut geeignet, um Sach,- Sinn- und Problemzusammenhänge aus der Sicht des Lehrenden zu vermitteln.

 

Tages- und Wochenplanarbeit, Stationenlernen, Freiarbeit stehen für selbstorganisierteres Lernen. Diese Formen sind gut geeignet, um individuelle Lernschwerpunkte herauszubilden. Ebenso helfen sie, Methodenkompetenzen aufzubauen. Die Wissensvermittlung folgt stärker einem Individuallehrplan der einzelnen Schülerinnen und Schüler.

Diese Arbeitsformen sind für das Üben und Festigen, für das Wiederholen und Kontrollieren von Gelerntem geeignet.

 

Projektarbeit erlaubt solidarisches Handeln und bietet Erfahrungen in der Team- und Gruppenarbeit. Sie ist gut geeignet, einen Inhalt fächerübergreifend zu planen und zu erschließen.

 

 

 

 

Klassenlehrerprinzip

 

In jeder Klasse unterrichtet der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin den größten Anteil der Fächer. Besonders in der Schuleingangsphase wirkt die Bindung der Kinder an eine Person und die Beziehung untereinander unterstützend für die soziale Entwicklung und den Lernprozess. In den Klassen 3 und 4 unterrichten in der Regel andere Lehrerinnen und Lehrer neben dem Klassenlehrer einzelne Fächer.  Im Lehrerteam soll darauf geachtet werden, dass der fächerübergreifende Aspekt im Unterricht berücksichtigt wird.

 

 

Teamarbeit

 

Intensiver Austausch der Lehrerinnen und Lehrer untereinander ist eine Voraussetzung für den erfolgreichen Unterricht. Deshalb werden pädagogische Themen in der Lehrerkonferenz angesprochen und gemeinsame Vereinbarungen getroffen. Es finden regelmäßig Jahrgangsstufenkonferenzen statt, in denen folgende Punkte behandelt werden:

 

·         Längerfristige Stoffverteilungspläne erstellen

·         Längerfristige Unterrichtsvorhaben planen

·         Leistungsüberprüfungen planen

·         Fallberatungen über einzelne Schüler durchführen

·         Förderpläne erstellen

·         Unterrichtsgänge und Klassenfahrten planen.

 

Einmal wöchentlich findet eine Dienstbesprechung des Kollegiums statt.  Sie dient der kurzfristigen Absprache von unterrichts- und schulorganisatorischen Bedingungen.

 

Wöchentlich trifft sich das Jahrgangsteam.

Es werden kurzfristige Sachverhalte besprochen, Planungen durchgeführt und Unterrichtsvorhaben evaluiert.

Unterrichtsplanungen, Arbeitsabsprachen, Beispiele für Leistungsüberprüfungen und Wochenpläne werden in dem Ordner des schuleigenen Lehrplans festgehalten. Für diesen Ordner ist eine Lehrkraft des Jahrgangs verantwortlich.

 

Einmal im Monat findet eine dreistündige Lehrerkonferenz statt. Hier werden grundlegende Entscheidungen zum Unterricht, wie die didaktischen und methodischen Ausrichtungen in einzelnen Fächern, getroffen. Zu den weiterführenden Elementen des Schullebens werden Vereinbarungen herbeigeführt.

An den Konferenzen nehmen in regelmäßigen Abständen auch die pädagogischen Fachkräfte der offenen Ganztagsschule teil.

 

 

 
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Förderkonzept – individuelle Förderung

 

 

 

Profilbildung

 

 

 

 

Aufgrund der Sozialstruktur unserer Schülerinnen und Schüler ergeben sich folgende Schwerpunkte im Rahmen des Förderkonzeptes:

 

 

Ø      Förderung vor der Einschulung in Zusammenarbeit mit den Kindertageseinrichtungen am Ort

 

Hierzu haben wir ein Kooperationskonzept gemeinsam mit den Kindertageseinrichtungen erarbeitet. Es bezieht sich auf die Zeit von der

1. Informationsveranstaltung für die Eltern der 4-jährigen Kinder bis in die erste Zeit der Schuleingangsphase.

 

 

Ø      Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund und

Ø      Förderung von Kindern mit besonderen familiären Strukturen

 

Die meisten Kinder mit Migrationshintergrund, die unsere Schule besuchen, sind in Deutschland geboren, haben drei Jahre eine Kindertageseinrichtung besucht, beherrschen die deutsche Sprache und sind gut in das Schulleben integriert. Ihre Eltern sind bildungsbewusst und fördern ihre Kinder. Für diese Kinder ist keine besondere Förderung hinsichtlich des Migrationshintergrundes nötig.

 

Kinder mit Migrationshintergrund und gleichzeitiger schwieriger Familienstruktur fördern wir durch folgende Maßnahmen:

 

 

 

 

 

Ø  Förderung der sozialen und emotionalen Entwicklung

 

Zur individuellen Förderung gehört auch die Förderung der sozialen und      emotionalen Kompetenzen. Das Kollegium, die Schulpflegschaft und die Mitarbeiterinnen der OGS haben dazu gemeinsam ein verbindliches Erziehungskonzept erarbeitet. Es besteht im Wesentlichen aus der Schulordnung, aus dem Trainingsraumkonzept und dem Erziehungskonzept mit den Eltern.

Die Ausbildung zu Streitschlichtern gehört ebenfalls dazu und wird seit einigen Jahren erfolgreich praktiziert.

 

 

 

Ø      Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen

 

Für Kinder mit besonderen Begabungen im Bereich Mathematik bieten wir eine Mathematik-AG an, in der die Kinder auf die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb oder an anderen Wettbewerben vorbereitet werden.

 

Einmal in der Woche finden Schachkurse in zwei verschiedenen Niveaustufen statt.

 

Sportlich begabte Kinder können am Volleyballkurs teilnehmen.

 

Kinder, die Freude an der Musik haben, können ab der 2. Klasse im Rahmen des Jeki-Unterrichts ein Instrument lernen und ab der 3. Klasse im Schulorchester spielen.

 

Weitere wechselnde Aktivitäten bieten wir im Rahmen der offenen Ganztagsschule an (siehe Konzept).

 

 

 

Ø      Förderung von Kindern mit Lese- Rechtschreibschwäche und Rechenschwäche

 

Alle Kinder mit einem Förderbedarf im Lesen und Rechtschreiben nehmen nach Einverständnis der Eltern an einer zusätzlichen Förderstunde teil. Diese Förderstunde bieten wir für jeden Jahrgang klassenübergreifend an.

 

Wenn die schulischen Ressourcen nicht mehr ausreichen und der Verdacht einer schweren Lese-Rechtschreibschwäche oder einer Dyskalkulie besteht, beraten wir die Eltern individuell dahingehend, den Kontakt mit dem Jugendamt aufzunehmen und eine außerschulische zusätzliche Fördermaßnahme zu beantragen.

 

Die Eltern und das Kind erhalten danach über das Jugendamt einen Termin in der Erziehungsberatungsstelle. Das Kind wird dort getestet und es wird entschieden, ob es einen Anspruch hat auf eine zusätzliche Förderung.

 

Bei einem besonders hohen Förderbedarf erfolgt die Förderung als Einzelförderung in der Erziehungsberatungsstelle.

 

Ist eine Förderung in der Kleingruppe (2-3 Kinder) möglich, erfolgt diese am Nachmittag in der Schule. Eine besonders ausgebildete Pädagogin fördert die Kinder. Diese ortsnahe Förderung unterstützt die Zusammenarbeit der Lehrerinnen mit der Förderkraft erheblich und wirkt sich überaus positiv auf den Fördererfolg des Kindes aus. Den Eltern werden zeitaufwändige Fahrten erspart. Ebenso sind zeitnahe und oft spontane gemeinsame Elterngespräche möglich.

 

 

Ø      Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf 

(siehe Konzept des Gemeinsamen Unterrichts)

 

Ø      Förderung von Kindern in der offenen Ganztagsschule

(siehe Konzept der offenen Ganztagsschule)

 

Ø  Leseförderung

     (siehe Konzept der Leseförderung)

 

 

 

 

 

Schwerpunktsetzungen in der Schuleingangsphase und in den Klassen 3 und 4

 

 

 

 

2.1.  Vor Schulbeginn

 

Vor der Anmeldung  findet im September in den beiden Tageseinrichtungen am Ort ein Elternabend statt. Die Leitungen der Einrichtungen stellen Formen der individuellen Förderung im Jahr vor der Einschulung vor und die Schulleiterin informiert über das Einschulungsverfahren.

 

Im Oktober führt die Schulleitung das persönliche Anmeldegespräch mit den Eltern. Zeitgleich wird das Diagnoseverfahren (Schulspiel) vom Kollegium mit Unterstützung von Erzieherinnen aus den Kindertageseinrichtungen in kleinen Gruppen durchgeführt. Als Diagnoseinstrument haben wir ein Verfahren in Anlehnung an das Kieler Einschulungsverfahren entwickelt.

Folgende Entwicklungsbereiche werden beobachtet:

 

·         Arbeits- und Sozialverhalten

 

·         Wahrnehmung

 

·         Zahlbegriff

 

·         Sprache

 

·         Motorik

 

·         Kognitive Fähigkeiten

 

 

 

Die Ergebnisse der ersten Diagnosen werden in einem Förderplanordner festgehalten. Diese bilden die Grundlage für alle weiteren Lernstands- und Entwicklungsdiagnosen während der Grundschulzeit.

Im November findet ein Gespräch in der Kindertageseinrichtung über den Entwicklungsstand des Kindes statt. Beteiligt sind: Eltern, Erzieherin und Schulleiterin. Wir beraten über den individuellen Förderbedarf des Kindes und vereinbaren mögliche Maßnahmen.

 

Kurz  vor den Sommerferien findet ein Kennenlern-Nachmittag statt. Die zukünftigen Schulkinder gestalten ihr „ erstes Buch“ und geben damit einen weiteren Einblick in ihren Entwicklungsstand.

 

 

 

 

 

 

2.2 Ermittlung der Lernausgangslage in den Entwicklungs- und    Lernbereichen in den ersten Schulwochen und der daraus folgenden unterrichtlichen Umsetzung

 

 

Jeder Lehrer oder jede Lehrerin führt den Förderplanordner weiter. Die individuellen Förderpläne und alle wichtigen Arbeiten der Kinder werden dort abgeheftet. Zusätzlich wenden wir bis zu den Herbstferien verschiedene Diagnoseinstrumente an (siehe Punkt 3).

 

 

Nach ungefähr 10 Schulwochen findet der erste Elternsprechtag und die erste Förderkonferenz statt.

 

 

2.2.1       Förderkonferenzen

 

 

Einmal im Halbjahr wird die erste Förderkonferenz durchgeführt. An ihr nehmen die Lehrerinnen der Jahrgangsstufe oder die Klassenlehrerin und die Schulleitung teil. Für die Kinder, die die offene Ganztagsschule besuchen, kommt die Betreuungskraft, die Hausaufgabenkraft und die Leitungskraft hinzu. Hier wird entschieden, welches Kind einen besonderen Förderplan benötigt und wie die Fördergruppen gebildet werden.

Die Förderkonferenzen finden ein Mal im Halbjahr statt. Die getroffenen Vereinbarungen dokumentieren die Lehrerinnen im Förderplanordner. Die Schulleitung führt einen eigenen Ordner mit Förderplänen für Kinder mit besonderen Förderbedarfen.

 

 

 

 

2.3           Vereinbarungen zur Flexibilisierung der Verweildauer in der  

Schuleingangsphase

 

 

Die Klassen 1 und 2 werden jahrgangsbezogen geführt.

 

a)         Förderung von Kindern, die für die Schuleingangsphase ein  

ein Jahr benötigen

 

Diese Kinder wechseln im Laufe der ersten Klasse in die 2. Klasse oder im Laufe der 2. Klasse in die 3. Klasse.

 

Die Lehrerinnen führen das Kind gleitend, langsam und individuell an den Wechsel heran. Es ist auch möglich, dass ein Kind zunächst nur in einzelnen Fächern am Unterricht der höheren Klasse teilnimmt.

 

Der Zeitpunkt wird in Absprache mit den Eltern festgelegt.

 

 

 

    b)  Förderung von Kindern, die für die Schuleingangsphase drei Jahre benötigen:

 

   Diese Kinder wechseln im Laufe oder am Ende der 2. Klasse in die

   1. Klasse.

 

   Die Lehrerinnen planen gemeinsam die weitere Förderung des Kindes.

 

   Nach Anhörung der Eltern entscheidet die Klassenkonferenz über den Rücktritt

   oder die Nichtversetzung.   

 

 

Die Kinder werden individuell auf den Wechsel vorbereitet durch folgende Maßnahmen:

 

·         Frühe Kontaktaufnahme mit den Eltern

·         Absprachen zur individuellen Förderung der beteiligten Lehrerinnen

·         Anfertigen eines Förderplanes

·         Festlegung des zeitlichen Ablaufs des Überganges

·         Weitere Begleitung durch beide Lehrerinnen nach erfolgtem Wechsel

 

 

 

2.4.   Förderkonzept für die Klassen 3 und 4

 

 

Die Arbeit der Schuleingangsphase wird in den Klassen 3 und 4 fortgesetzt. Im Vordergrund steht die Einbeziehung der Schülerin oder des Schülers in den individuellen Arbeitsplan. Ziel ist die Übernahme der Verantwortung für das eigene Lernen.

 

Der Förderplanordner wird weitergeführt, ebenso werden weiterhin zwei Mal im Jahr Förderkonferenzen mit den o.g. Beteiligten innerhalb der Jahrgangsstufen durchgeführt. Die vereinbarten Maßnahmen dokumentieren wir in einem Förderplan (siehe Anhang). Es können Gruppen für Förderunterricht im Förderband für die Dauer einer bestimmten Zeit gebildet werden.

 

 

 

 

Lernstandsdiagnostik

 

 

 

 

a)  Diagnoseinstrumente:

 

Schulanmeldung

 

Für alle angemeldeten Kinder:

 

Schulspiel in Anlehnung an das Kieler Einschulungsverfahren

 

„Mein 1. Buch“

 

Nur bei Bedarf:

 

Sprachstandsfeststellung: „Delfin 5“ , falls das Kind einen Bedarf der Sprachförderung hat und in der Kindertageseinrichtung nicht an der Sprachförderung teilnimmt.

 

 

Schuleingangsphase

 

Für alle Kinder:

 

Beobachtungsbogen zum Arbeits- und Sozialverhalten (siehe Anhang oder Konzept der Schuleingangsphase)

 

Für alle Kinder:

 

Deutsch

 

Material aus dem Lehrerband zum Lehrbuch „Tinto“

 

Mathematik

 

Material zur Diagnose aus dem Zahlenbuch

 

 

Wird nur bei Bedarf individuell eingesetzt:

 

Deutsch

 

Münsteraner Screening

 

Material nach M. Dehn „Zeit für die Schrift“

 

Bilderbuch „Dani hat Geburtstag“

 

Hamburger Schreibprobe

 

Mathematik

 

Schuleigener Diagnosebogen (siehe Anhang)

 

Klassen 3 und 4

 

Für alle Kinder:

 

Deutsch und Mathematik

 

Material aus dem Lehrerband zum Lehrbuch „Tinto“

 

Material zur Diagnose aus dem Zahlenbuch

 

Tests

 

Klassenarbeiten

 

Nur bei Bedarf:

 

Hamburger Schreibprobe

 

 

 

 

Zusammenarbeit mit Eltern

 

 

 

 

·         Die erste Kontaktaufnahme mit Eltern erfolgt bei der Schulanmeldung. Während das Kind am Schulspiel teilnimmt, führt ein Mitglied der Schulleitung ein Gespräch mit den Eltern über das Kind. Hier geht es um Stärken und Schwächen des Kindes und um erste Überlegungen zu Maßnahmen individueller Förderung.

 

 

·         Im Anschluss an die Schulanmeldung erfolgt bei vorliegendem Förderbedarf ein gemeinsames Gespräch mit Eltern, Erzieherinnen und Schulleitung in der Kindertageseinrichtung. Hierbei werden Maßnahmen zur individuellen Förderung bis zur Einschulung festgelegt. Sie werden dokumentiert. Die Ergebnisse der schulärztlichen Untersuchung werden darin einbezogen.

 

 

·         Im Laufe eines Schuljahres bieten wir den Eltern pro Halbjahr einen Elternsprechtag an.

 

 

Klasse 1-4:            ca. 10 Wochen nach Schuljahresanfang

 

 

Klasse 4:   Januar ( Beratung zum Übergang auf

                               eine weiterführende Schule)

 

Klasse 1- 3:           März/April im 2. Halbjahr

 

 

·         Zu jeder Zeit sind  zusätzliche Gespräche nach Terminvereinbarung möglich. Daran können verschiedene Personen teilnehmen ( Eltern,  Klassenlehrerin, Schulleitung, Mitarbeiterinnen der offenen Ganztagsschule, außerschulische Partner)

 

 

·         Bei besonderem Förderbedarf erhalten Kinder und Eltern mit dem Zeugnis eine schriftliche Förderempfehlung. Sie dient der Aufarbeitung von Lernrückständen. Die Förderempfehlung enthält konkrete Anweisungen zum Lernen. Sie wird mit den Kinder und Eltern abgesprochen und ihre Umsetzung ist verbindlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortschreiben von Förderplänen / Kriterien für den Übergang auf eine weiterführende Schule/ Übergangsmanagement

  

 

 

Über Fördermaßnahmen wird zwei Mal im Schuljahr in den Förderplankonferenzen beraten und die Planungen werden im Förderplanordner dokumentiert.

 

Der Übergang des Kindes auf die weiterführende Schule wird gemeinsam mit den Eltern intensiv beraten. (siehe Konzept zum „Übergang auf eine weiterführende Schule“)

 

Elternberatung

 

Dazu findet im November die Informationsveranstaltung durch die Schulleiterin statt.  Ebenfalls im November beraten die Eltern mit der Klassenlehrerin im Rahmen des Elternsprechtages über eine mögliche Wahl der Schulform.

 

Im Januar findet der zweite Elternsprechtag statt. Die Lehrerin und die Eltern beraten erneut über die Übergangsempfehlung. Eine Übereinstimmung wird angestrebt. Der Wunsch der Eltern und die vorläufige Empfehlung der Klassenlehrerin werden in einem Protokoll festgehalten. Dieses ist die Grundlage für die Entscheidung der Klassenkonferenz, die daraufhin zusammentritt. Die begründete Empfehlung wird den Eltern mit dem Halbjahreszeugnis ausgeteilt.

 

 

Die Förderung des Kindes im zweiten Schulhalbjahr erfolgt in Ansätzen anforderungsbezogen im Hinblick auf die gewählte Schule.

 

Im Mai erfolgt das Gespräch mit Kollegen der weiterführenden Schulen hinsichtlich der Übergabe von Lernständen und Hinweisen zum Arbeits- und Sozialverhalten. Diese Gespräche bilden mit die Grundlage für die Zusammensetzung der Klassen an den weiterführenden Schulen.

 

 

 

 

Unterrichtsorganisation

 

 

 

 

Schuleingangsphase

 

Mit dem Schuleintritt ist es von besonderer Wichtigkeit, die individuelle Lernausgangslage und den Lernbedarf eines jeden Kindes zu ermitteln. Dafür benötigt die Lehrerin genügend Zeit. Ab einer Klassengröße von über 20 Schülerinnen und Schülern findet der Förderunterricht im 1. Schulhalbjahr in kleineren Gruppen statt.

 

Nach der ersten festgestellten Diagnose bietet sich eine Förderung in Förderbändern an. Hierbei kann besonders Rücksicht genommen werden auf Kinder, die einen deutlichen Entwicklungsrückstand haben und bei denen die Schulfähigkeit noch nicht in allen Bereichen gesichert ist.

Bei diesen Kindern muss vorrangig der Bereich der Wahrnehmung gezielt in Kleingruppen gefördert werden.

 

Ab dem 2. Halbjahr werden in der Regel Maßnahmen innerer Differenzierung eingesetzt.

 

Sie werden vorrangig unterstützt durch eine Unterrichtsorganisation, die folgende offene Unterrichtsformen berücksichtigt:

 

·         Arbeit nach Wochen- und Tagesplänen

·         Arbeit an Stationen

·         Arbeit mit Lerntheken

 

 

 

3. und 4. Klasse

 

Die Förderung erfolgt  im Klassenverband durch innere Differenzierung. Eine äußere Differenzierung ist durch die Förderung in Förderbändern möglich.

 

Die Maßnahmen zur Unterrichtsorganisation und die Unterrichtsformen, die individuelles Arbeiten unterstützen, werden weitergeführt und ausgebaut.

 

 

 

 

 

7.  Zusammenarbeit im Kollegium

 

 

Die Dokumentation von Lernständen und Lernbedarfen im Förderplanordner gewährleistet die Information an alle Lehrer, die mit dem Kind im Laufe der Grundschulzeit arbeiten. Auch bei einem Wechsel der Klassenleitung ist dieses von besonderem Wert.

 

Grundsätzlich ist die Zusammenarbeit in den Jahrgangsteams  von besonderer Wichtigkeit. Die Teams treffen sich im wöchentlichen Rhythmus.

Gegenstand der Teamsitzungen sind:

 

·         Planung von Unterricht

·         Planung und Durchführung von Lernstandsdiagnosen

·         Planung und Bewertung von Klassenarbeiten

·         Beratung über Lernstände

·         Beratung über Fördermaßnahmen

·         Durchführung von Fördermaßnahmen (Förderbänder)

 

In Vertretungsfällen ist die stellvertretende Klassenlehrerin zuständig für die Fortführung von Fördermaßnahmen.

 

In Vertretungsfällen muss der zusätzliche Förderunterricht erhalten bleiben.

 

 

 

 

 

8.    Zusammenarbeit / Kooperation mit externen/

 außerschulischen Partnern

 

 

 

 

Zusammenarbeit mit den Kindertageseinrichtungen vor Ort

 

Die Zusammenarbeit der Kindertageseinrichtungen in Westhofen und der Schulleitung findet in regelmäßigen Abständen in Teamgesprächen statt.

Einmal im Monat trifft sich der Arbeitskreis „Jufa West“, in der in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt konkrete Sozialraumarbeit durchgeführt wird.

 

Die Formen der Zusammenarbeit mit den Kindertageseinrichtungen sind im Kooperationskonzept dargelegt.

 

 

Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

 

 

Beratung

 

Beratung von Eltern, Kindern und Lehrern durch den zuständigen Sozialarbeiter finden in regelmäßigen Sprechstunden in der Schule vor Ort statt.

 

Die Formen der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt sind im Kooperationskonzept dargelegt.

 

 

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Gemeinsamer Unterricht an der Reichshofschule

 

An der Reichshofschule lernen seit vielen Jahren  Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit anderen Kindern in der Regelklasse.

Ziel des Gemeinsamen Unterrichts (GU) ist die wohnortnahe Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in das Schulleben der Reichshofschule.

Die Förderschwerpunkte können dabei ganz unterschiedlich sein:

 

Die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden in unterschiedlichen Klassen und Jahrgängen unterrichtet.

Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 werden die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf des ersten Schuljahres probeweise schwerpunktmäßig in einer Klasse des Jahrganges unterrichtet. So wird eine effektivere Arbeit im Team ermöglicht und der zeitliche Umfang der Förderung durch die sonderpädagogische Lehrkraft erhöht.

 

Art und Umfang der sonderpädagogischen Förderung innerhalb des Unterrichts werden anhand des jeweiligen Förderschwerpunktes und des individuellen Entwicklungsstandes des jeweiligen Schülers bestimmt. Der Unterricht orientiert sich entsprechend der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs an den Richtlinien der Grundschule. Bei Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen bzw. Geistige Entwicklung werden zusätzlich die Richtlinien der entsprechenden Förderschule hinzugezogen.

 

 

So viel Gemeinsames wie möglich

 

Um dem Grundsatz der Integrationspädagogik bzw. dem Gemeinsamen Unterrichts gerecht zu werden, ist eine innere Differenzierung der äußeren Differenzierung vorrangig.

Die innere Differenzierung ermöglicht es, die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die jeweilige Lerngruppe einzubinden und zu integrieren. Dabei lernen alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Interaktion innerhalb der Klassengemeinschaft mit- und voneinander. Die vielfältigen Formen des Offenen Unterrichts (wie z.B. Stationen lernen, Freiarbeit, Wochenplanarbeit) eignen sich besonders für ein differenziertes Arbeiten und eine individuelle Förderung.

Mit Hilfe von individuellen Förderplänen und besonderen Fördermaterialien wird versucht, den Bedürfnissen jedes Kindes mit Förderbedarf gerecht zu werden.

Aus pädagogischen Gründen ist zeitweise eine Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Kleingruppen notwendig, um sie zusätzlich zum regulären Unterricht in ihren spezifischen Förderschwerpunkten fördern zu können. Dazu stehen ein Förderraum und die Bücherei der Reichshofschule zur Verfügung, die jeweils mit einem Computer-Arbeitsplatz sowie mit spezifischen Lehr- und Lernmaterialien ausgestattet sind.

 

 

Kooperation als wichtiges Element des Gemeinsamen Unterrichts

 

Seit Beginn des Schuljahres 2010/11 gehören zwei Sonderpädagogen fest zum Kollegium der Reichshofschule. Die Kooperation auf Schul- und Teamebene zwischen den Grundschullehrkräften und den Sonderpädagogen

ist das wichtigste Element des GU.  Die sonderpädagogischen Lehrkräfte unterstützen das Schulleben in besonderer Weise. Zu ihren Aufgaben zählen die Beratung und Unterstützung der Grundschullehrkräfte sowie die Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Außerdem sind sie bei Kindern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf präventiv tätig. Sie stehen in ständigem Austausch mit der Schulleitung, den Eltern, der Offenen Ganztagsschule sowie außerschulischen Einrichtungen.

 

Neben ständigem informellen Austausch wird die Kooperation unterstützt durch:

 

Sie findet zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres statt. An ihr nehmen alle Regelschullehrkräfte, die Kinder im GU haben, die Sonderpädagogen und die Schulleitung teil.

 

An den Förderkonferenzen nehmen die Sonderpädagogen teil bei allen Fragen zur sonderpädagogischen Förderung (Prävention, zusätzliche Fördermaßnahmen, Entscheidung über die Antragstellung eines Verfahrens nach AO-SF, ...)

 

Die Sonderpädagogen nehmen, wenn es ihnen zeitlich möglich ist, an den wöchentlichen Teamsitzungen der Stufe teil.

Die Zusammenarbeit beinhaltet hauptsächlich die gemeinsame Erstellung, Fortschreibung und Evaluation des individuellen Förderplanes. In regelmäßigen Abständen wird der Entwicklungsverlauf des jeweiligen Schülers mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf Grundlage des individuellen Förderplans überprüft und angepasst.

Besonders wenn der Sonderpädagoge oder die Sonderpädagogin in besonderer Weise in den Unterricht einbezogen ist durch Übernahme einer Unterrichtseinheit, sind Absprachen im Team wichtig.

 

 

 

 

 

Eine gute und enge Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten ist im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts von besonderer Bedeutung. In einigen Familien ist die sehr nahe und beständige Begleitung und Unterstützung der Eltern mit hohem erzieherischem Beratungsanteil besonders wichtig.

Die sonderpädagogische Lehrkraft und die Regelschullehrkraft führen in der Regel die Elterngespräche gemeinsam.

 

Sehr wichtig ist die Kooperation mit außerschulischen Partnern wie Jugendamt, Schulsozialarbeiter, Kindertageseinrichtungen, Ärzten und Therapeuten.

 

Eine weitere Kooperation besteht zwischen den sonderpädagogischen Lehrkräften im Grundschulkapitel des Kreises Unna und speziell in Schwerte in Form von regelmäßig stattfindenden Arbeitskreisen.

 

Durch die Unterstützung des Gemeinsamen Unterrichts durch alle Beteiligten, ergeben sich vielfältige Chancen für alle Kinder der Regelgrundschule.

 

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Medienkonzept

 

1. Ziele

 

Der Einsatz von Medien an der Reichshofschule erfolgt unter zwei Zielsetzungen:

 

     1.  Nutzen von Medien als Werkzeuge zur Förderung eines

         schüleraktivierenden Unterrichts

 

     2. Lernen über Medien zur Hinführung des Aufbaus von Medienkompetenz

 

 

2. Ausstattung der RHS

 

2. 1 Bücherei

 

Unsere Schule verfügt über eine Bücherei, die mit Beteiligung der Eltern verwaltet und mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins ständig erweitert wird.

 

2. 2 Technische Medien

In jedem Klassenraum befindet sich ein CD-Player.

In der Bücherei befinden sich ein DVD-Player und ein Videorecorder, die an einen Fernsehmonitor angeschlossen sind und das Abspielen von DVDs, CDs und Videokassetten ermöglichen. Ein weiterer DVD- Player, der an einen Beamer angeschlossen ist, befindet sich im Raum 5.

Um allen Schülern und Schülerinnen den Zugang zu neuen Medien zu ermöglichen. befinden sich dort auch zehn Computer. Sie ermöglichen den Umgang mit Lernprogrammen und können auch zur Textverarbeitung genutzt werden. Sie verfügen auch über einen Internetzugang.

In der OGS befinden sich 2 Computer und 2 Laptops im alten Gebäude.

 

 

3. Umsetzung der Zielsetzung an der RHS

 

Der Einsatz von Medien an der Reichshofschule findet in unterschiedlichen Formen und in verschiedenen Unterrichtssituationen statt. Dabei nutzen wir Medien unterschiedlicher Art wie Bücher, Filme, CDs, didaktisierte Materialien für den Sachunterricht, berücksichtigen aber auch den Einsatz „neuer Medien“ wie Lernprogramme und das Internet. Medien werden dabei stets unter Berücksichtigung der Vorgaben der Lehrpläne integrativ eingesetzt.

Durch den Einsatz geeigneter Medien soll den Schülern und Schülerinnen beim  „Recherchieren“, „Kooperieren“, „Präsentieren“, „Produzieren“ und  „Reflektieren“   eine aktive, eigenverantwortliche und individuelle Beschäftigung mit den jeweiligen Lerninhalten ermöglicht werden.

 

 

3. 1 Nutzen von Medien als Werkzeug

 

3. 1. 1 Bücherei

 

Die Nutzung der Bücherei ist detailliert im Konzept zur Leseförderung beschrieben.

Darüber hinaus kooperieren wir mit der Stadtbücherei, indem wir zu Themen aus dem sachunterrichtlichen Bereich  wie z.B. „Mein Körper“ oder „Geschlechtererziehung“ Themenkisten ausleihen und nach Absprache Besichtigungen durchführen (Kl. 2).

 

3.1.2 Einsatz von technischen Medien

 

Filme und Schulfernsehen

Durch den Einsatz von Filmen können komplexe Zusammenhänge anschaulich und verständlich dargestellt werden. Filme können über das Medienzentrum Unna ausgeliehen oder direkt bei Edmond NRW heruntergeladen und zum Einsatz im Unterricht auf optische und/oder magnetische Datenträgermedien  für die Dauer des gültigen Lizenzzeitraums kopiert werden, soweit dies im Rahmen einer schulischen Nutzung erforderlich ist.

Folgende Filme stehen in digitalisierter Form zum Teil mit dem entsprechenden Begleitmaterial zur Verfügung und werden hauptsächlich im Sachunterricht eingesetzt:

 

-         Tiere des Waldes (Kl. 3/4)

-         Tiere im Teich (Kl. 3/4)

-         Unser Land NRW (Kl. 3/4)

-         Die Sinne (Schuleingangsphase)

-         Deine Zähne (Schuleingangsphase)

-         Wer weiß, wie das Wetter wird (Kl. 3)

-         Gesunde Ernährung (Kl. 3)

-         Tiere des Waldes (Kl. 4)

 

Weitere Filme werden bei Bedarf ausgeliehen.

 

 

Computer

Das Erlernen der Bedienung des Computers wie Hoch- und Herunterfahren,  Programme starten und beenden, Benutzung von Maus und Tastatur, Texte formatieren etc. erfolgt integrativ und aufgrund unterschiedlicher Vorerfahrungen individuell z.B. beim Erstellen von Texten in der Schuleingangsphase. Bei der Nutzung des Computers als Schreibwerkzeug werden auch unterschiedliche Schriftarten und Schriftgrößen erprobt.

Folgende CD-Roms und Lernprogramme stehen zur Verfügung:

 

-         Meisterdetektive jagen LORK, Lese- und Schreibkrimi, Kl. 3 und 4

-         Löwenzahn Kinderlexikon

-         Löwenzahn 1 – 5, Geschichten aus Natur, Umwelt und Technik

-         Janoschs Kleine Tigerschule, lesen und rechnen

-         Meyer Multimedia, Meine erste Reise um die Welt

-         Ravensburger, Louvre für Kinder

-         CD-Rom mit der Maus 1, Spielgeschichten

-         Encarta

-         Winnie im grünen Klassenzimmer – multimediale Datensammlung zur einheimischen Flora und Fauna

-         Werkstatt Sachunterricht 1 und 2, Unterrichtsmaterial interaktiv gestalten

-         Blitzrechnen 1 – 4

-         Lernwerkstatt (ist auf den Computern installiert)

 

Der Einsatz der Lernprogramme dient dem individuellen Üben und fördert soziale Kompetenzen, indem sich die Schüler und Schülerinnen bei der Bedienung der Computerprogramme  gegenseitig helfen.

 

Die Computer verfügen über einen Internetzugang.

So ist das Arbeiten mit unterschiedlichen Lerngeschichten aus der „Hamsterkiste“ zur Wissenserweiterung und den online-Leseportalen  „Lesepirat“ bzw. „antolin“ möglich. Der Schulträger hat den Schwerter Grundschule Lizenzen für den Gebrauch von „antolin“ zur Verfügung gestellt.

Ebenso können die Schüler und Schülerinnen die Computer für eine gezielte Internetrecherche z.B. mit der Suchmaschine „Blinde Kuh“ oder bei der Arbeit mit vorbereiteten Lernumgebungen z.B. dem webquest „Tiere im Winter“ (Kl. 4)  nutzen. 

Medien werden im Unterricht dabei auch in reflektiver  Weise genutzt, in dem über Vor- und Nachteile des jeweiligen Mediums im Rahmen einer Unterrichtseinheit gesprochen wird.

 

In der OGS findet einmal wöchentlich ein  Computerkurs statt, der eine Zeitstunde umfasst. Auf der Grundlage des Unterrichtsheftes „PC-Führerschein für Kinder, 3.- 4. Klasse“ werden pro Halbjahr sechs Kinder schwerpunktmäßig in folgenden Bereichen ausgebildet:

 

-         grundlegender Kenntniserwerb beim Erstellen und der Bearbeitung eines Textdokumentes 
-         Bildbearbeitung und -import in ein Textdokument
-         Internetkompetenz im Bezug auf Datenmissbrauch, Schutz der Person, Differenzierung sichere - unsichere Seiten im Netz
-         Erarbeitung einer Präsentation zu einem selbstgewählten Thema

 

 

Radio

Einige Klassen nehmen auf Wunsch an der jährlichen Radionacht des WDR teil.

Die Schüler und Schülerinnen werden darin gefördert, konzentriert über einen längeren Zeitraum unterschiedlichen Beiträgen wie Hörspielen, Lesungen und Reportagen zu einem Themenbereich  zuzuhören. Schüler und Schülerinnen werden auch beteiligt, indem sie selbst Interviews durchführen oder indem sie telefonisch ihre Meinung abgeben können.

 

 

3. 2 Lernen über Medien zur Förderung von Medienkompetenz

 

Zum Aufbau von Medienkompetenz gehören neben dem Auswählen und Nutzen von Medienangeboten auch die eigene Gestaltung und das Verbreiten von Medienbeiträgen sowie das Verstehen und Bewerten von Mediengestaltungen und das Durchschauen und Beurteilen von Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung.

Diese Zielsetzung verfolgt die RHS durch die Teilnahme am „ZEUS-Projekt“ der WAZ in Klasse 4. Im Rahmen dieses Projekts erlernen die Viertklässler/innen den Umgang mit der Tageszeitung. Als „ZeusKidsreporter“ erhalten die Kinder die Möglichkeit eigene Texte mit Hilfe einer Schreibmaske im Internet zu verfassen. Die Artikel werden dann in der „Schülerwelt“ veröffentlicht.

Im Schuljahr 2011/12 nehmen erstmalig die 3. Klassen an dem Schultickerprojekt der Ruhrnachrichten teil. Ziel dieses Projekts ist es, den kompetenten Umgang mit Print- und Onlinemedien zu stärken und die Lese- und Schreibfähigkeit zu fördern. Die Schüler und Schülerinnen lernen, sich in verschiedenen Medien zu orientieren, zu recherchieren und die Sprache der Zeitung zu verstehen.

Bei beiden Zeitungsprojekten ist ein Besuch im Pressehaus vorgesehen, so dass die Schüler/innen einen Eindruck von der Arbeit der Redakteure, der Herstellung und Verbreitung des Mediums Zeitung gewinnen können.

 

 

4. Ausblick und Fortbildungsplanung

 

Nachdem die RHS mit Computern in einem Computerraum ausgestattet worden ist, ist die Anschaffung eines Druckers, um erstellte Texte etc. ausdrucken zu können, notwendig.

Über die bestehende Sammlung von CD-Roms hinaus, erscheint die Anschaffung von CD-Roms und interaktiven Lernprogrammen für den Englischunterricht wünschenswert, um das selbständige Lernen und Möglichkeiten zur Selbstkontrolle zu schaffen.

Ein Fortbildungstag zum Thema „Medieneinsatz“ ist geplant, an dem Kollegen und Kolleginnen Gelegenheit erhalten, sich handlungsorientiert mit den Lernprogrammen und Internetangeboten auseinanderzusetzen und diese zu bewerten.

Im Weiteren sind noch verbindliche Absprachen darüber zu treffen, wie die einzelnen Klassen stärker an der Gestaltung der Homepage beteiligt werden können.

Für das 2. Halbjahr des Schuljahres 2011/12 ist ein Elterninformationsabend mit einer externen Referentin geplant, an dem Gefahren im Umgang mit dem Internet thematisiert werden sollen.

 

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Leseförderung im Unterricht

Neben dem Spaß beim Lesen, dem genießenden Lesen, steht das Vermitteln von Lesestrategien im Unterricht an erster Stelle.

Das Kollegium hat sich in zwei schulinternen Fortbildung mit dieser Thematik beschäftigt.

Folgende Fragen stellen wir uns bei der Unterrichtsplanung:

 

Vor dem Lesen

Lernt das Kind

·         sein Vorwissen zu aktivieren?

·         sein Leseziel zu erkennen?

·         sein eigenes Leseziel zu formulieren?

·         Texte auszuwählen?

·         Hypothesen zu bilden?

·         Texte zu überfliegen?

 

 

Während des Lesens

Lernt das Kind

·         Unverstandenes zu erkennen und zu klären?

·         den Hauptgedanken eines Textes zu erkennen?

·         wichtige Textstellen zu markieren?

·         wichtige Textstellen zu nennen?

·         Textstrukturen zu erkennen und zu nutzen?

·         Texte zu gliedern?

·         Verknüpfungen in Texten zu erkennen?

 

Nach dem Lesen

Lernt das Kind

·         einen Text(abschnitt) mündlich oder schriftlich zusammenzufassen?

·         zu reflektieren, ob das Leseziel erreicht wurde?

·         zu reflkektieren, ob die Hypothese korrekt war?

 

 

Lesekonferenzen sollen in Gruppen von 4 bis 7 Kindern durchgeführt werden. Die Gruppe bestimmt 2 Gruppenleiter.

Die Lesekonferenz hat immer den gleichen Ablauf:

1.      Stilles Lesen eines Textabschnittes

2.      Lautes Vorlesen dieses Abschnittes

3.      Gespräch über den Inhalt:

-                     Fragen stellen, die aus dem Text heraus beantwortet werden können

-                     Auffordern zu Worterklärungen und zur Erläuterung unklarer Textstellen

-                     Formulierung und Vorschlag für eine Zusammenfassung des Textabschnitts

-                     Vorhersage dessen, was der folgende Textabschnitt bringen wird

     4.   Rollentausch und lesen des nächsten Abschnitts

 

 

 

 

 

Für das selbstständige Lesen eines unbekannten Textes erhalten die Kinder folgende Punkte der richtigen Vorgehensweise

 

 

So liest du einen Text richtig.

 

1.   Lies den Text im Ganzen und verschaffe dir einen Überblick.

 

2.   Lies den Text abschnittsweise.

 

3.   Unterstreiche Wörter, Sätze und Abschnitte, die du nicht verstanden hast.

 

4.   Kläre diese mit deinen Mitschülern.

 

5.   Lies einen Textabschnitt genau.

 

6.   Notiere dir dazu Stichwörter.

 

7.   Erzähle einem Mitschüler diesen Textabschnitt.

 

 

 

 

Unsere LESEprojekte

an der Reichshofschule Westhofen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Unsere Schule und unsere Schülerbücherei

 

 

 

Seit dem 8. November 2005 verfügt die Reichshofschule über eine Schülerbücherei  mit Printmedien, die an zwei Tagen in der Woche für ca. 1 ½ Stunden geöffnet ist und im Rahmen des Unterrichts auch außerhalb der Ausleihzeiten  klassenweise von den Lehrkräften genutzt wird. Für den Aufenthalt in der Bücherei haben wir gemeinsam bestimmte Regeln aufgestellt (siehe Anhang: „Leseregeln im Lesereich“). Die Organisation der Schülerbücherei liegt, in Kommunikation  mit der Schulleitung und dem Kollegium,  in den Händen von Eltern, die ehrenamtlich die Ausleihe der Bücher, die Bestandspflege, die  Neuanschaffung und Einarbeitung der Bücher betreuen. Zudem begleiten sie die an der Reichshofschule installierten Leseprojekte.

 

Unsere Projekte

 

Unser Grundsatz: Unsere Projekte sind langfristig angelegt, so dass die Kinder der jeweils ersten Klassen in sie „hineinwachsen“ können. Durch das Vorbild der älteren Schüler, die die Projekte mit Leben füllen, wird für sie die Auseinandersetzung mit dem Thema „Buch“ bzw. der Literatur zur Selbstverständlichkeit und begleitet sie während ihrer gesamten Grundschulzeit.

 

Die LESEwoche

Einmal im Jahr, meistens im März, findet die Buch- oder LESEwoche an der Reichshofschule statt. Für eine ganze Woche steht ein bestimmtes oder mehrere Bücher im Mittelpunkt des Unterrichts.

Die LESEwoche wird in der 1. Klasse jahrgangshomogen durchgeführt, ab der 2. Klasse jahrgangsgemischt. Zwei Wochen vor Beginn der LESEwoche stellen die Lehrerinnen und Lehrer das von ihnen ausgewählte Buch oder das Thema auf Plakaten vor. Die Schülerinnen und Schüler haben eine Woche Zeit, sich für ein Buch zu entscheiden (Erst- und Zweitwunsch). Nach der Zusammenstellung der Gruppen durch eine Steuergruppe beginnt die LESEwoche.

 

 

AutorenLESung

 

Einmal im Schuljahr findet an der Reichshofschule eine AutorenLESung für die 2. Klassen statt. Die Schule ist Mitglied im Friedrich-Bödecker-Kreis, der die Autorenlesung mit uns gemeinsam organisiert. Finanziert werden die Lesungen vom Förderverein.

 

 

 

Die LESEkarawane

 

Die Lesekarawane macht regelmäßig Station an unserer Schule. Lehrer, Erzieher der offenen Ganztagsschule und engagierte Eltern wurden und werden im Rahmen von Vorleseseminaren zu guten Vorlesern ausgebildet. Das Seminar mit dem Titel „Die Kunst des Vorlesens“ wurde von Karin Kotsch, einer Lesepädagogin aus Unna bisher zwei Mal an der Reichshofschule durchgeführt, finanziert vom Förderverein.

 

Das Seminar will:
- Orientierungshilfe im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur geben
- Grundlagen für die Buch- und Geschichtenauswahl an die Hand geben
- Vorlese- und Erzählmethoden vermitteln
- Tipps und Tricks wie man Kinder zum "Lesen" verführen kann, verraten
- Ein Austauschforum für eigene Erfahrungen und Wissen im Bereich der Leseförderung  bieten.
 
Des Weiteren sammelt man Erfahrung im Umgang mit Stimme und Körper, denn Mimik, Gestik, Artikulation sind Schwerpunkte der Lesefortbildung.

 

Die so ausgebildeten Erwachsenen geben ihr erworbenes Wissen in Form von Vorlesetechniken und der richtigen Buchauswahl an die Schüler der 3. Klassen weiter. Diese Kinder lesen den Vorschulkindern der Kindergärten vor. Da sie auch persönliche Patenschaften für die Erstklässler übernehmen, wird den kleineren Kindern der Übergang in die Grundschule erleichtert und mit dem Erlebnis „Vorlesen“ bzw. mit dem Objekt Buch verknüpft.

 

 

 

Das FlurLESEn

 

Mehrmals im Schuljahr lesen alle Lehrerinnen und Lehrer sowie engagierte Eltern allen Schülern vor, in einer Unterrichtsstunde und in allen Ecken und Räumen der Schule verteilt. Eltern und Lehrer suchen sich ein Buch aus, das sie gerne vorlesen möchten. Eine Woche vorher werden die Bücher einzeln auf Stellwänden, mit einer Altersangabe versehen,  vorgestellt. Die Kinder haben nun Zeit, sich bei einem Buch ihrer Wahl einzutragen und gehen dann am Vorlesetag mit ihrem Vorleser/ihrer Vorleserin und ihrer Lesegruppe in einen Klassenraum, in die Bücherei, in den Musikraum oder auch in die Räume der offenen Ganztagsschule. Dort werden ihnen Abschnitte aus dem gewählten Buch vorgelesen und sie können es sich später zum Weiterlesen in der Bücherei ausleihen.

 

 

 

Der LESEpirat/Antolin

 

Unsere Schule beteiligt sich an dem Projekt  „Der Lesepirat“. Die Schüler erhalten ein Passwort und können sich dann beim „Lesepiraten“ einloggen. Auch bei „Antolin“ können die Kinder Fragen zu Büchern, die in der Schülerbücherei eingestellt sind,  beantworten und sich dann Urkunden über die erreichte Punktzahl ausdrucken. Sie erhalten auch die Information, welchen Platz sie innerhalb der Schule erreicht haben. Stetig werden die Neuanschaffungen der Bücherei eingearbeitet, so dass die Kinder immer wieder neu herausgefordert sind. In der Schülerbücherei ist ein PC-Arbeitsplatz eingerichtet, der während der Ausleihzeiten und im Rahmen des Unterrichts von Schülern und Lehrern genutzt werden kann. Die LESEscouts  (s.u.) helfen den Schülern bei der Anwendung des Programms.

 

Die LESEscouts

 

Unsere Beobachtung war, dass leider gerade ältere Grundschulkinder durch das Angebot an anderen Medien zunehmend den Bezug zum Buch und zum vertieften Lesen verlieren. Daher richtet sich dieses Angebot gezielt an die Kinder der 4. Klassen. Ein „LESEscout“, deutlich für die anderen Kinder erkennbar an einem besonderen T-Shirt, hilft während der Öffnungszeiten der Schülerbücherei anderen Kindern, vor allem den Erstklässlern, sich in der Bücherei zurechtzufinden. Ein „LESEscout“ kennt die Anordnung der Bücher, er kann Empfehlungen geben und liest auch gerne einmal etwas vor. Er kennt den LESEpiraten und hilft anderen Kindern am Computer. Die „LESEscouts“ schätzen ihre verantwortungsvolle Tätigkeit sehr und setzen sich dadurch regelmäßig mit Büchern und deren Inhalten auseinander.

 

 

 

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Der LESEkoffer

 

Ein weiteres Projekt ist unser LESEkoffer. Um die Kinder auf Neuanschaffungen aufmerksam zu machen bzw. Kinder fürs Lesen zu begeistern,  wird der LESEkoffer von den ehrenamtlichen Helfern der Schülerbücherei nach Zielgruppe bzw. Klassenstufe bestückt, wobei besonders die Neuanschaffungen berücksichtigt werden. Anhand eines bunten Plakates wird der ausgewählten Klasse der Besuch angekündigt. Dann öffnet sich der Koffer, einige Passagen aus Büchern werden von einem Helfer der Bücherei vorgelesen. Die Kinder erhalten die Bücher zum Blättern und „Hineinschnuppern“, und inhaltliche Fragen werden beantwortet.

 

 

 

 

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(Das Interesse der Kinder an den vorgestellten Büchern nach unserem ersten Besuch in einer 3. Klasse war so groß, dass ein regelrechter Wettbewerb unter den Kindern entstand, wer die vorgestellten Bücher zum ersten Mal ausleihen durfte!)

 

 

 

 

Die LESEpaten

 

Dieses  Projekt entstand im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Schwerter Freiwilligenbörse e.V. Seit dem Schuljahr 2010/2011 engagieren sich 15 zum größten Teil ältere  Mitbürger Westhofens ehrenamtlich als LESEpaten an der Reichshofschule.  Sie lesen regelmäßig wöchentlich in einer festgelgten Unterrichtsstunde mit einem ihnen zugewiesenen Kind, das Unterstützung bei der Erlangung einer der Klassenstufe angemessenen Lesekompetenz  benötigt. Dabei steht die Freude am gemeinsamen Lesen und die Erreichung eines gemeinsamen Leseziels im Vordergrund. Aber auch der  Aspekt der generationsübergreifenden Kommunikation und der gegenseitigen Wertschätzung sehen wir als wichtigen sozialen Faktor an.

 

Auch dieses Projekt ist langfristig angelegt, so dass die Kinder, falls notwendig,  von der ersten bis zur vierten Klasse beim Kompetenzerwerb begleitet werden können.

 

 

 

 

 

 

 

Reichshofschule

Gemeinschaftsgrundschule

der Stadt Schwerte

 

 

Benutzungsordnung der Schulbücherei

 

1.       Die Schulbücherei steht allen Schülerinnen und Schülern dieser Schule offen.

Du und deine Eltern erkennen die Benutzungsordnung durch Unterschrift an.

 

2.                 Du erhält einen Leserausweis, der bei jeder Ausleihe mitzubringen ist.

Der Ausweis ist nicht übertragbar.

 

Du darfst das Buch 2 Wochen ausleihen. Wenn du es dann nicht zurück bringst, darfst du es mindestens noch 2 Wochen behalten.

Danach musst du das Buch abgeben.

 

Du darfst gleichzeitig mehrere Bücher ausleihen. Die Büchereileitung sagt dir, wie viele es sein dürfen.

 

3.                 Du bist verpflichtet, jedes Buch sorgfältig zu behandeln. Es darf nicht beschmutzt, beschmiert, beschrieben oder beklebt werden.

 

Die Schutzfolie und die aufgeklebten Strichcodeetiketten darfst du nicht beschädigen.

 

Du darfst das Buch nicht an ein anderes Kind weitergeben.

 

Für jeden Schaden müssen du oder deine Eltern Ersatz leisten.

 

Der Schadensersatz richtet sich nach den Kosten der Wiederherstellung.

 

 

Wir erkennen die Benutzungsordung an.

 

       _____________________________________________________

         Datum und Unterschrift der Schülerin/des Schülers

 

            _____________________________________________________

            Datum und Unterschrift des Eltern

 

 

 

Leseregeln im Lesereich

 

Vor dem Betreten des Lesereichs ziehe bitte deine Schuhe aus.

 

Im Lesereich muss es „mucksmäuschenstill“ sein.

 

Du darfst dir den Leseplatz aussuchen, der dir am besten gefällt und wo du dich am wohlsten fühlst.

 

Nach 5 Minuten hast du deinen Platz gefunden.

 

Wenn du ein Buch aus dem Regal nimmst, stellst du dafür einen Platzhalter hinein.

 

Wenn du das Lesereich verlässt, schaue nach, ob alles wieder so ordentlich ist, wie du es vorgefunden hast.

 

 

 

 

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Sportangebote an der Reichshofschule

 

1. Sport- und Schwimmunterricht

Allen Klassen der Reichshofschule stehen wöchentlich 3 Sportstunden zur Verfügung, die als Einzelstunden unterrichtet werden. In den Jahrgangsstufen 2 und 4 wird ganzjährig in 3 Wochenstunden Sport in der Sporthalle auf dem Schulgelände erteilt. In den Jahrgangsstufen 1 und 3 haben die Schüler in jeweils einem Halbjahr 2 Wochenstunden Schwimmen und eine Wochenstunde Sportunterricht. In Klasse 1 wird Schwimmen erst im 2. Halbjahr erteilt. Die Schüler fahren mit dem Bus in das Schwimmbad an der Schule an der Ruhr in Ergste. Aus diesem Grund wird für die Schwimmstunden immer eine Doppelstunde festgelegt.

 

2. Sportfest / Bundesjugendspiele

Die Bundesjugendspiele Leichtathletik finden einmal im Schuljahr statt. Neben den Disziplinen Laufen, Springen und Werfen machen die Kinder einen 800 m-Lauf und  weitere sportliche Aktivitäten  wie Völkerball, Volleyball, Fußball und verschiedene Spiele. Die Bundesjugendspiele können weiterhin von den Kindern genutzt werden, um das Sportabzeichen zu erwerben. Die Disziplin Schwimmen muss allerdings im Schwimmunterricht durchgeführt werden oder die Kinder können einen Schwimmausweis „Bronze“ vorzeigen.

 

3. Wettkämpfe

Einmal im Schuljahr findet im Elsebad der „Else-Cup“, ein Schwimmwettkampf für die Schwerter Schulen statt. Die Reichshofschule nimmt regelmäßig mit schwimmbegeisterten Schülerinnen und Schülern an dieser Veranstaltung teil.

 

4. Schulinterne Turniere

Innerhalb der Jahrgänge 3 und 4 führen wir regelmäßig Brennball- und Völkerballturniere durch.

 

5. Vielseitigkeitssichtung

Die 4. Klassen nehmen im September oder Oktober an einer Vielseitigkeitssichtung teil.

 

6.  Sponsorenläufe

Alle 2 Jahre veranstaltet der Förderverein einen Sponsorenlauf „Rund um die Schule“ durch den Ortsteil. Der Erlös kommt zur Hälfte der Schule zu Gute. Die andere Hälfte spenden wir für einen guten Zweck.

 

7. Sport in der Offenen Ganztagsschule

Die Turnhalle steht uns täglich bis 15.00 Uhr zur Verfügung, so dass sie von der OGS benutzt werden kann. Es finden wechselnde sportliche Angebote statt:

 

·        Tägliches freies Spielen unter Einbeziehung von Fahrzeugen, Bällen und verschiedenen Sportgeräten

·        Fußball

·        Psychmotorisches Turnen

·        Entspannungskurs

·        Bewegungs- und Ballspiele

·        Sport und Spiel (Breitensport)

 

8. Zusammenarbeit mit den Sportvereinen

In Kooperation mit dem Verein Phönix Schwerte findet wöchentlich eine Volleyball AG statt. Alle Kinder ab der 2. Klasse können daran teilnehmen.

 

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Angebote im musisch/künstlerischen Bereich

 

Schultheatertage

Die Reichshofschule nimmt seit 2001 alle 2 Jahre regelmäßig an den Schwerter Schultheatertagen teil. Unter der Leitung von Frau Ludwig, die Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Theater an Schwerter Schulen“ ist, übt eine Klasse oder eine Schülergruppe ein Theaterstück oder ein Musical ein, das für andere Schulklassen aufgeführt wird. Aufführungsort ist das evangelische Gemeindehaus in der Labuissierestraße. Im Jahr 2011 fanden die 9. Schultheatertage vom 26.06. bis zum 20.07.2011 statt. Die Reichshofschule war mit dem Musical „Der Notenbaum“ vertreten.

 

Theaterstücke in der Adventszeit

Die Klassen von Frau Schulte üben in jedem Jahr ein weihnachtliches Theaterstück mit Musik ein, mit dem sie im Dezember „auf Tournee“ gehen.  Die Kinder spielen am Nachmittag oder frühen Abend  an verschiedenen Orten in der Regel älteren Erwachsenen im Rahmen von Adventsfeiern das Theaterstück vor.

 

Theaterbesuche

Einmal im Jahr besucht jede Klasse gemeinsam ein Theaterstück in einem Schauspielhaus. Wir fahren in der Regel im November oder Dezember ins Schauspielhaus nach Dortmund oder Hagen.

In den Sommermonaten besuchen wir die Aufführungen der Freilichtbühne in Syburg und verbinden dieses mit einer Wanderung.

 

Konzertbesuche

Einzelne Klassen besuchen regelmäßig die Kinderkonzerte in der Rohrmeisterei in Schwerte.  Den Konzertbesuch bereiten wir im Musikunterricht vor. Häufig ist ein Musiker des Orchesters dabei anwesend, der sein Instrument vorstellt.

 

Adventfenster

Die Kinder der offenen Ganztagsschule bereiten in jedem Jahr eine kleine musikalische und schauspielerische Aufführung vor, die im Rahmen des Westhofener Adventsfensters den Besuchern aufgeführt wird. In der Vorbereitung gestalten sie ein Küchenfenster künstlerisch mit weihnachtlichen Motiven.

 

Abschlussfeier

Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen verabschieden sich von ihren Mitschülern und Eltern mit einer großen Aufführung. Sie findet am letzten Freitag vor den Sommerferien in der Turnhalle statt, am Vormittag für die Schulklassen und am Abend für die Eltern, Freunde und Verwandte.

Die Viertklässler bereiten unter einem Thema ein bunt gemischtes zweistündiges Programm vor, das musikalische, schauspielerische, sportliche und künstlerische Elemente enthält und in dem sich jede Schülerin oder jeder Schüler entsprechend seiner Fähigkeiten und Begabungen einbringen kann.

Im Anschluss an die Abendveranstaltung feiern wir den Abschied von der Grundschule mit der gesamten Schulgemeinde auf dem Schulhof. Für die Vorbereitung der Feier und für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein der Reichshofschule.

 

Einschulungsfeier

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen begrüßen die Schulanfänger in der Turnhalle an ihrem   1. Schultag. Dafür bereiten sie ein ca. 30-minütiges Programm vor, dass musikalische, tänzerische und schauspielerische Elemente enthält.

 

Offene Ganztagsschule

Die offene Ganztagsschule bietet den Schülerinnen und Schülern wechselnde Angebote im musisch/künstlerischen Bereich an.  Dabei engagieren sich die eigenen Mitarbeiterinnen oder wir nutzen die Angebote externer Anbieter.

Folgende Projekte wurden bisher wiederholt durchgeführt:

-         Malkurse mit der Schwerter Malschule oder mit einer Westhofener  Künstlerin

-         Flötenkurse

-         Musikangebote mit der Schwerter Musikschule

-         Arbeitsgemeinschaft ‚Musical‘

-         Steelpan mit einem Dortmunder Künstler

-         Tanzkurse mit der Tanzschule Thiele

-         Zaubern

 

 

 

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Schuleingangsphase

 

Die Richtlinien und Lehrpläne beinhalten in Abschnitt 7.2 folgenden Wortlaut zur Gestaltung der Schuleingangsphase:

 

„ Mit der Einschulung in die Grundschule besuchen alle schulpflichtigen Kinder die Schuleingangsphase. Die Schuleingangsphase umfasst die Klassen 1 und 2 und kann auf der Grundlage des schulischen Förderkonzepts nach Beschluss der Schulkonferenz jahrgangsbezogen oder jahrgangsübergreifend organisiert werden. Aufgabe der Lehrkräfte ist es in dieser Phase, alle Kinder auf der Grundlage des festgestellten Lernstands individuell zu fördern und damit die Voraussetzung für ein erfolgreiches Weiterlernen zu schaffen. Nach der Änderung der Stichtagsregelung kommen Kinder zukünftig bis zu sechs Monate früher in die Grundschule. Daraus erwächst die besondere Verpflichtung, den Kindern entsprechend ihrer Lernentwicklung differenzierte Lernangebote zu machen und ihnen individuelle Lernzeit in der Schuleingangsphase zu ermöglichen.

 

Hieraus ergeben sich für die Schuleingangsphase die folgenden Bedingungen:

 

·        Individuelle Förderung eines jeden Kindes

·        Regelmäßige förderdiagnostische Lernbeobachtungen

·        Erstellung von Förderplänen

·        Individuelle Verweildauer von 1-3 Jahren

 

 

 

Vor diesem Hintergrund muss die Schuleingangsphase gestaltet werden. Alle Kinder, auch die, bei denen eine Schulfähigkeit noch nicht in allen Bereichen vorliegt, werden eingeschult. Somit steht eine gezielte individuelle Förderung eines jeden Kindes  im Vordergrund.

 

 

 

1.     Vor dem Schuleintritt

 

 

1.1.   Information der Eltern

 

Im Januar (1,5 Jahre vor dem Schuleintritt) bereiten wir mit den beiden Kindertageseinrichtungen und dem zuständigen Sozialarbeiter des Jugendamtes einen Informationsnachmittag für die 4-jährigen Kinder und ihre Eltern vor.

Dieser Elternnachmittag findet im Februar oder März des Jahres statt und beinhaltet folgende Themen:

 

·        Bildungsvereinbarung der Kindergärten

·        Sprachstandsfeststellung

·        Schulfähigkeitsprofil

·        Schuleingangsphase

·        Fördermöglichkeiten bis zum Schuleintritt

 

 

Besonderen Wert legen wir darauf, die vertrauensvollen Kontakte, die die Kindergärten mit den Eltern aufgebaut haben, auf die Grundschule auszuweiten. Der Übergang soll für die Kinder gleitend verlaufen. Dafür haben wir mit den Kindertageseinrichtungen einen Kooperationsvertrag geschlossen.

 

 

 

1.2.   Schulanfängeranmeldung

 

Im September findet ein Elternabend in den beiden Westhofener Kindertageseinrichtungen statt. Die Schulleitung informiert die Eltern gemeinsam mit der Leitung der Kindertageseinrichtung zum Ablauf der Schulanmeldung, zum Schulspiel, zum Bielefelder Screening, zum Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Schule und zur Schuleingangsphase.

 

Darauf melden die Eltern ihre schulpflichtigen Kinder für eine Schwerter Grundschule schriftlich bei der Stadt Schwerte an.

 

Die angemeldeten Kinder laden wir in der Regel in der Woche vor den Herbstferien mit ihren Eltern in die Schule ein. Jeweils 6 Kinder gehören zu einer Gruppe, die gemeinsam an einem Schulspiel in Anlehnung an das Kieler Einschulungsverfahren teilnehmen. Eine Lehrerin führt dieses Schulspiel durch. Jeweils 2 Kinder werden von einer weiteren Lehrerin beobachtet. Die Beobachtungen halten wir auf mehreren Bögen für jedes Kind differenziert fest.  So gewinnen wir eine erste Einschätzung des Entwicklungsstandes eines jeden Kindes und einen Ausgangspunkt für die nach der Einschulung weiterzuführenden Lernstandsdiagnosen.

 

Nach Möglichkeit ist während des Schulspiels eine Erzieherin der Kindergärten anwesend, die ebenfalls Beobachtungsaufgaben einzelner Kinder übernimmt.

 

Um den Lern- und Entwicklungsstand der Kinder festzustellen, machen wir Beobachtungen zu folgenden Bereichen:

 

 

·        Kommunikation

·        Soziale und emotionale Kompetenz

·        Fein- und Grobmotorik, Gliederungsfähigkeit

·        Sprache

·        Zahlbegriffsentwicklung

·         Wahrnehmung

 

Zeitlich parallel zu dem Schulspiel führt ein Mitglied aus der Schulleitung mit den Eltern ein Gespräch. Wir wollen uns gegenseitig kennen lernen und die Grundlagen legen für eine gute Zusammenarbeit in den folgenden Jahren. Hierbei geht es einmal um Angaben von weiteren persönlichen Daten des Kindes. Wichtiger ist aber das Gespräch mit den Eltern über das Kind. Die Eltern sprechen anhand eines kurzen Fragebogens über die Stärken und Förderbedarfe ihres Kindes. Sie stellen Fragen zu Fördermöglichkeiten und zum Schulanfang.

 

Nach Beendigung des Schulspiels führt die beobachtende Lehrkraft das Abschlussgespräch mit den Eltern. Diese werden über die Ergebnisse informiert und eventuell auf Fördermöglichkeiten hingewiesen. Bei Bedarf nimmt die Schulleitung auch an diesen Gesprächen teil.

 

 

 

 

1.3            Zusammenarbeit mit den Kindertageseinrichtungen

 

Die Zusammenarbeit mit den Westhofener Kindertageseinrichtungen ist im Kooperationsvertrag (mit Kooperationskalender) festgeschrieben. Einige Punkte daraus werden im Folgenden näher erläutert.

 

 

 

 

 

 

 

1.3.1    Gespräche in den Kindertageseinrichtungen

 

 

Im Anschluss an die Schulanmeldung nimmt die Schulleitung Kontakt mit den Kindertageseinrichtungen auf. Bei Bedarf erstellen wir in gemeinsamen Gesprächen mit den Eltern einen individuellen vorschulischen Förderplan.

 

 

Mögliche Gesprächspunkte sind:

 

·        Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung

·        Förderung der Sprache oder der Motorik

·        Therapiemaßnahmen

·        Sonderpädagogischer Förderbedarf

 

 

Die Erzieherinnen und die Schulleitung besprechen mit den Eltern gemeinsam den aufgestellten Förderplan und die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen und die Zuständigkeiten. Die Fördermaßnahmen werden im Beobachtungsprotokoll des Kindes dokumentiert.

 

 

 

 

1.3.2   Sprachstandsfeststellung

 

Kinder, bei denen nicht ausreichende deutsche Sprachkenntnisse vorliegen, und die nicht an der Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung nach „Delfin 4“ teilgenommen haben, werden im November zu einem Sprachtest in die Schule eingeladen. Mit Hilfe des Tests „Delfin 5“ analysieren wir, ob das Kind am zusätzlichen vorschulischen Sprachkurs teilnehmen soll. Der Sprachkurs ist bei Bedarf für das Kind verbindlich.

 

 

 

1.3.3   Besuchstage

 

Im 2. Schulhalbjahr besuchen die zukünftigen Schulkinder zu verschiedenen Anlässen mehrmals die Schule (siehe Kooperationsvereinbarung und Kooperationskalender mit den Kindertageseinrichtungen).

 

1.4            Informationsabend

 

Zwei Wochen vor den Sommerferien laden wir die Eltern zu einem Informationsabend ein. Sie erhalten die letzten wichtigen organisatorischen Informationen im Zusammenhang mit der Einschulung.

 

 

 

 

1.5            Kennenlern- Nachmittag

 

Nach dem Informationsabend findet für die einzelnen Klassen ein Kennenlern - Nachmittag mit der zukünftigen Lehrerin oder dem Lehrer statt.

Die Kinder lernen auch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sowie ihren Klassenraum kennen. In spielerischer Weise gestalten die Kinder ihr erstes Buch und geben somit einen weiteren Einblick in ihren aktuellen Entwicklungsstand.

 

 

 

1.6                 Paten

 

Die Kinder der 3. Klassen (zukünftige 4) werden aktiv in die Vorbereitungen zum Schuleintritt eingebunden. Sowohl beim Besuchstag,  beim Kennenlern -Nachmittag und am Einschulungstag können sie unterstützend eingesetzt werden. Die verschiedenen Möglichkeiten planen die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen mit ihnen gemeinsam.

 

Mit Beginn des Schuleintritts stehen die Paten den neuen Schülern helfend zur Seite. Sie sind Ansprechpartner in den Pausen und bei Schulveranstaltungen, sowie in der OGS. Gemeinsame Vorhaben von Erst- und Viertklässlern werden gemeinsam geplant und durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

2.      Organisation der Schuleingangsphase

 

 

Die Schulkonferenz der Reichshofschule hat beschlossen, dass die Schuleingangsphase jahrgangsbezogen organisiert wird.

 

 

 

2.1             Individuelle Förderung

 

Die Richtlinien geben uns die besondere Verpflichtung vor, den Kindern differenzierte Lernangebote zu machen und ihnen individuelle Lernzeit zu ermöglichen.

 

·        Förderpläne

Das bei der Schulanmeldung angefertigte Beobachtungsprotokoll ist die Grundlage für den zu erstellenden Förderplan. Der Förderplan wird für jedes Kind  fortgeschrieben.

Eine wichtige Voraussetzung sind hierfür regelmäßig durchgeführte Lernstandsdiagnosen. Diese wählen wir gemeinsam aus, legen die Zeitpunkte der Durchführung verbindlich fest und führen und werten sie gemeinsam aus.

 

 

·        Förderkonferenzen

Mindestens einmal in jedem Halbjahr finden im Jahrgangsteam zusammen mit der zuständigen Betreuungskraft der OGS und der Schulleitung Förderkonferenzen statt. Die Grundlage der Gespräche bietet der Förderplan des Kindes. Es werden weitere Schritte der Förderung vereinbart.

 

 

·        Fördergruppen

Fördergruppen für Kinder mit gleichem oder ähnlichem Förderbedarf werden klassenhomogen oder klassenübergreifend eingerichtet.

 

 

·        Elternmitarbeit

Die Einbeziehung und Mitarbeit der Eltern ist unverzichtbar. Nur in der gegenseitigen vertrauensvollen Zusammenarbeit ist eine optimale Förderung des Kindes möglich. Es findet pro Halbjahr ein Elternsprechtag statt. Weitere Gespräche sind aus aktuellen Anlässen jederzeit möglich.

 

 

2.2.         Förderung von Kindern, die für die Schuleingangsphase ein Jahr benötigen

 

 

Diese Kinder wechseln im Laufe der ersten Klasse in die 2. Klasse.

 

Der Zeitpunkt wird in Absprache mit den Eltern festgelegt.

 

Die Kinder werden individuell auf den Wechsel vorbereitet.

 

Es ist auch möglich, dass ein Kind zunächst nur in einzelnen Fächern am Unterricht der höheren Klasse teilnimmt.

 

Ein Übergang von der 2. Klasse in die 3. Klasse ist ebenso möglich.

 

 

 

2.3.          Förderung von Kindern, die für die Schuleingangsphase drei Jahre benötigen:

 

Diese Kinder wechseln im Laufe oder am Ende der 2. Klasse in die

1. Klasse.

 

Der Förderplan des Kindes berücksichtigt die Zeit von 3 Jahren für das Erreichen der Kompetenzen am Ende der Schuleingangsphase.

 

Die Lehrerinnen planen gemeinsam die weitere Förderung des Kindes.

 

Nach Anhörung der Eltern entscheidet die Klassenkonferenz über den Rücktritt oder die Wiederholung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.   Wesentliche Voraussetzungen für die Umsetzung der

      Schuleingangsphase

 

 

 

 

3.2.         Ermittlung der Lernausgangslage in den ersten Schulwochen

 

Die Lehrerin oder der Lehrer beobachtet die Kinder in den ersten Schulwochen vor dem Hintergrund der Diagnoseaufzeichnungen, die vor dem Schuleintritt begonnen wurden.

Sie oder er trägt ihre Beobachtungsergebnisse in einen Protokollbogen ein, der für jedes Kind geführt wird. Er ist Bestandteil der Akte des Kindes.

 

 

3.3.               Fortschreibung von Förderplänen und Umsetzung individualisierender Maßnahmen

 

Die Beobachtungsergebnisse werten wir mit allen Lehrern und Lehrerinnen, die in der Schuleingangsphase unterrichten, aus.

Sie schreiben Förderpläne für einzelne Kinder oder für Gruppen. Die Fördergruppen werden flexibel für eine bestimmte Zeit festgelegt. Nach einer weiteren Diagnose werden die Gruppen neu zusammengestellt.

Wenn die Personaldecke es zulässt, unterstützt das Team-Teaching die individuelle Förderung oder eingerichtete Förderbänder.

 

Als Diagnoseinstrumente legen wir zugrunde:

 

Für das Fach Deutsch:

 

·          Münsteraner Screening

·          Lese- und Schreibdiagnosen zum Lehrwerk „Tinto“

·          Lesediagnose mit dem Bilderbuch „Dani hat Geburtstag“

·          Hamburger Schreibprobe

 

Für das Fach Mathematik ist als Diagnosematerial ein schuleigenes Instrument festgelegt worden.

 

Die Lehrerinnen treffen sich regelmäßig zu Teamsitzungen zur Vorbereitung des Unterrichts und weiterer gemeinsamer Vorhaben.

 

 

3.4.   Unterrichtsorganisation- und Gestaltung

 

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Lernmöglichkeiten jedes Kindes optimal ausgeschöpft werden. Dazu gehört, dass die Kinder im Laufe der Schuleingangsphase gezielt und planvoll Elemente des selbstgesteuerten Lernens erwerben.

 

Dazu gehören:

 

·        Freiarbeit

·        Arbeit mit Tages- und Wochenplänen

·        Werkstattarbeit

·        Lernen an Stationen

 

 

 

 

3.5. Elternarbeit

 

Nach ca. 10 Schulwochen findet der erste Elternsprechtag statt. In gemeinsamen Gesprächen mit den Eltern und eventuell mit der zuständigen Erzieherin der OGS wird über die Förderung des einzelnen Kindes beraten und es werden weitere Schritte festgelegt.  Besonderen Wert legen wir auf eine Erziehungspartnerschaft, die alle Beteiligten umfasst und einbezieht.

Informationsveranstaltung der Eltern der 4-jährigen Kinder

 

Die vorgeschriebene Informationsveranstaltung für die Eltern der 4-jährigen Kinder findet einmal im Jahr im Februar oder März statt. Wir bereiten sie gemeinsam mit den beiden Westhofener Kindertageseinrichtungen vor.

 

In allen vergangenen Jahren wurde den Eltern die Informationen im Rahmen eines Elternabends mitgeteilt, der an sich abwechselnden Orten stattfand: katholisches oder evangelisches Gemeindehaus oder Reichshofschule.

 

Inhalte der Elternabende waren:

 

·         Die Kooperation von Kindertageseinrichtungen und Grundschule

·         Die Bildungsvereinbarung der Kindertageseinrichtungen

·         Das Schulfähigkeitsprofil

·         Die Sprachstandsfeststellung

·         Die Schulanmeldung mit dem Schulspiel

·         Die Schuleingangsphase

 

Wir wollten den Eltern die Verbindung von früher Bildung im Kindergarten und sich darauf aufbauend das Weiterlernen in der Schuleingangsphase deutlich machen. Auch wollten wir den Eltern Anregungen und Tipps geben für eine sinnvolle Förderung ihrer Kinder in allen wichtigen Bereichen. Besonders wichtig schien uns, die Eltern über die Sprachstandsfeststellung (Delfin 4) aufzuklären, um unnötige Ängste und Befürchtungen zu vermeiden.

 

Obwohl wir neben einer Power-Point-Präsentation viel konkretes Fördermaterial den Eltern zeigten und versuchten, praxisnah zu informieren, wurden wir von Jahr zu Jahr unzufriedener mit dieser Form der Information. Die Zahl der Eltern, die zu dem Elternabend kamen, wurde geringer und  wir bekamen mehr und mehr das Gefühl, die Eltern nicht wirklich zu erreichen und unser Anliegen nicht ausreichend mitteilen zu können.

 

Im März 2011 sind wir zum ersten Mal einen anderen Weg gegangen. Wir haben die Eltern mit ihren Kindern an einem Nachmittag eingeladen in die großen Räume der offenen Ganztagsschule zu kommen.

 

Anwesend waren neben der Schulleitung die Leiterinnen der Kindertageseinrichtungen und einige Erzieherinnen.

 

Im Raum waren mehrere Ecken und Pinwände mit Fördermaterial und erklärenden Plakaten dazu gestaltet. Auch das Testmaterial der Sprachstandsfeststellung „Besuch im Zoo“ lag aus. Alles, was wir früher vorgetragen hatten, hing als Infoplakate aus oder lag als Material aus, mit dem sich die Kinder beschäftigen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

Diese Informationsveranstaltung hatte folgenden Ablauf:

 

  1. Begrüßung der Kinder und Eltern im Stuhlkreis

 

  1. Kurze Vorstellung des Ziels, des Inhalts und des Ablaufs der Veranstaltung
  2. Kinder: Spielen, bauen, malen, bewegen in den vielen verschiedenen Ecken und Tischen im Raum

 

  1. Eltern: Beobachtung der Kinder, lesen des Infomaterials, kennen lernen des Spiels „Besuch im Zoo“, Gespräche mit den Veranstalterinnen

 

  1. Abschluss: Die Kinder spielen unter Aufsicht der Erzieherinnen im Schulgarten oder auf dem Schulhof. Die Eltern treffen sich zu einem gemeinsamen Gespräch mit den Leitungen im Sitzkreis. Hierbei können weitere Fragen beantwortet und Tipps und Hinweise gegeben werden.

 

 

Die große Zahl der teilnehmenden Eltern (oft beide Elternteile, was am Abend nicht möglich gewesen wäre) und Kinder, sowie die Resonanz der Eltern auf diese Form der Information waren sehr positiv, so dass wir im kommenden Jahr wieder so verfahren werden.

 

 

 

 

Kooperationsvereinbarung der

Kindertageseinrichtungen „Die Arche“ und „St. Petrus“

und der Reichshofschule

 

 

 

 

Die Kooperationsvereinbarung ist das Ergebnis der gemeinsamen Diskussion und Abstimmung der Leitungen der oben genannten Einrichtungen. Sie nennt Arbeitsschwerpunkte, Ziele, Absprachen, Verantwortlichkeiten und Terminplanungen.

 

 

Die strukturierte Dokumentation der Kooperationsvereinbarung (Kooperationskalender) bietet allen Beteiligten eine klare Orientierung.

Sie dient als Grundlage von weiteren Diskussionen und Abstimmungen innerhalb der Mitwirkungsorgane der drei Institutionen und wird Bestandteil des Schulprogramms oder des Bildungskonzeptes der Kindertageseinrichtungen.

 

 

 

 

Leitgedanken

 

·         Wir begegnen einander mit Respekt auf Augenhöhe.

 

·         Wir respektieren den Bildungsauftrag der anderen Institution.

 

·         Wir suchen nach gemeinsamen Schnittstellen in der Begleitung der Kinder und Eltern im Übergang.

 

·         Wir nutzen gegenseitige Anregungen für die Zusammenarbeit.

 

·         Wir sind Mitglieder im Netzwerk Jufa West und arbeiten kooperativ mit den anderen Institutionen zusammen zum Wohle von Kindern, Jugendlichen und Familien in Westhofen.

 

 

 

 

 

 

Ziele der Zusammenarbeit

 

 

Wir wollen

 

·        ein aufeinander abgestimmtes, in sich schlüssiges Bildungskonzept entwickeln, um den Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule für die Kinder gleitend zu gestalten.

 

·        Eltern aktiv begleiten und unterstützen.

 

 

·        die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Einrichtungen aktiv mit einbeziehen.

 

·        uns gemeinsam fortbilden.

 

 

 

Inhaltliche Schwerpunkte

 

 

 

Sprachförderung für Kinder und Eltern

 

Leseförderung

 

Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung

 

 

 

 

 

 

Der Kooperationskalender schafft für alle Beteiligten einen zeitlichen Überblick über gemeinsame Aktivitäten und Zuständigkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kooperationskalender

 

Zeitstruktur

Termine

Inhalte/Schwerpunkte

In Zuordnung zu den Adressaten

federführend X

 beteiligt X

 

 

Kinder

KiTa/GS

Eltern

KiTa

GS

 

August

Einschulungsgottes-dienst

 

 

X

X

 

 

 

Elternabend vor der Schulanmeldung in den KiTas

X

X

September

Erntedankumzug und Gottesdienst

 

 

X

X

Waldspaziergang

1. Klassen und Schukis

 

 

X

X

 

Leitungstreffen

 

 

X

X

 

Hospitation der Erzieherinnen in den 1. Klassen mit Gespräch

 

X

X

 

 

Tag der offenen Tür in der Schule

X

X

Oktober

 

Vorbereitung der Schulanmeldung

 

X

X

 

Schulanmeldung mit Schuleingangs-diagnose

 

 

X

X

 

 

 

Elterngespräche nach Schuleingangs-diagnose

X

X

November

 

 

Elterngespräche nach Schuleingangs-diagnose mit Erstellung eines Förderplans

X

X

Dezember

 

 

 

 

 

Januar

 

 

 

 

 

Februar

Lesekarawane

 

 

 

X

3. Klassen

 

Leitungstreffen

 

 

X

X

März

 

 

Infonachmittag für die Eltern der 4-Jährigen

X

X

April

Besuch in der OGS

 

 

 

X

X

 

Delfin 4

 

 

X

X

Mai

Schukiarbeit in der Schule (1 mal pro Woche)

 

 

X

X

 

Gegenseitige Hospitationen der Mitarbeiter beider Institutionen

 

X

X

Juni

Besuch einer Unterrichtsstunde

 

 

X

X

 

 

Infoabend für die Eltern der Schulanfänger

X

X

 

Kennenlernnachmittag

 

 

X

X

Juli

 

 

 

 

 

ganzjährig

Sport in der Turnhalle der Schukis

 

 

 

X

X

 

 

Monatliches Treffen der Leitungen im Rahmen der Jufa West Sitzungen mit kurzem Erfahrungsaustausch

X

X

 

 

Elternvorträge und Kurse zu Fragen der Erziehung und Bildung

X

X

 

 

Die Kinder, die zum nächstfolgenden Schuljahr an der Reichshofschule eingeschult werden, aber keine Westhofener Kindertageseinrichtung besuchen, beziehen wir wo und wann immer es organisatorisch möglich ist, in dieses Konzept mit ein.

 

 

 

 

 

 

 

Anmeldung Elternbogen

 

 

Name________________________________

 

Elternbogen

 

gut entwickelt in:

 

 

 

 

 

 

Förderbedarf in:

 

 

 

 

 

 

 

Bisher durchgeführte Maßnahmen:

 

  Hören, lauschen, lernen

   Frühförderung

   Logopädie

   Ergotherapie

   Krankengymnastik

   Integrationsgruppe Kita

   Sprachkurs

   Sonstiges___________________________________________

 

 

Was muss im Umgang mit dem Kind beachtet werden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name_______________________________________________

 

Weitere Schritte im Rahmen des Einschulungsverfahrens:

 

 

   Keine

 

weil:

   2. Vorstellung

 

 

   Sprachstandsfeststellung

 

 

   Gespräch in der Kita

 

 

   AO-SF

 

 

 

 

Gespräch in der Kita -  Gesprächsprotokoll vom_____________

 

Teilnehmer:_________________________________________

 

Aufgabenverteilung:

 

1.   Kita

 

 

 

 

 

2.   Eltern

 

 

 

 

 

3. Schule

 

 

 

 

 

 

Name_____________________________________________

 

Ergebnisse des Schulspiels

 

Beobachtungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorrangiger Förderschwerpunkt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulspiel 2008 Thema: Herbst

 

 

Aufgabe 0:  Das Kind beantwortet die Fragen im Gespräch mit der

                     Lehrerin.

                     Das andere Kind malt in der Zeit ein Selbstbildnis auf

                     der Rückseite und schreibt gegebenenfalls den Namen

                     dazu.

 

 

 

Aufgabe 1:  Die Kinder sitzen in der Gruppe im Erzählkreis.

               Tinto wird vorgestellt und erzählt ein wenig über sich. Die Kinder geben Tinto herum und erzählen ebenfalls etwas über sich.

 

 

 

 

Aufgabe 2:   Falten, Ausschneiden und Anmalen eines Drachen

 

Lehrerin faltet mit den Kindern zusammen einen Drachen, indem sie jeden Faltschritt an einem eigenen Drachen zeigt.

 

Hat ein Kind Probleme beim Falten, kann auch direkt geholfen werden.

 

Das Kind schneidet an der Faltlinie entlang den Drachen aus und malt ihm nach Farbvorgabe der Lehrerin ein Gesicht.

 

 

 

 


Aufgabe 3:        Zeichnen von Formen und Linien im Herbstbild

 

                     Lehrerin macht die Kinder darauf aufmerksam, dass

                     schon jemand auf dem Bürgersteig ein ganz besonderes

                     Muster gemalt hat.

 

            Sie vergewissert sich, dass die Kinder die Musterreihe

            entdeckt haben. Die Kinder nennen die Zeichen.

            Gemeinsam werden sie in die Luft gemalt.

 

                     Folgende Anweisung nur einmal geben wegen der

                     Beobachtung des Sprach- und

                     Anweisungsverständnisses:

                     Die Kinder sollen die Reihe so weiter malen, wie sie

                     vorgemalt ist – also immer die Zeichen Kreuz, Kreis,

                     Dreieck -, und zwar so schön wie möglich, bis zum Ende

                     der Reihe.

 

                     Falls die erste Abfolge falsch ist, den Arbeitsauftrag

                     wiederholen.

 

                     Die Lehrerin zeichnet mit dem Finger die Spur eines

                     Autos ein. Die Kinder fahren zur Übung mit dem Finger

                     ihren Weg entlang. Sie fahren zur Übung eine weitere

                     Autospur mit dem Finger nach.

 

                     Die Lehrerin erklärt, dass auf dem Weg fünf Autos

                     fahren, die Kinder also fünf Linien zeichnen sollen. Die

                     Linien dürfen nicht zusammen stoßen und auch nicht an

                     den Rand stoßen. Die Lehrerin weist darauf hin, dass

                     sie jedes Mal ansagt, welchen Stift die Kinder nehmen

                     sollen.

 

                     Sie fordert nun die Kinder auf, den roten Buntstift

                     zunächst zu zeigen und dann damit eine rote Spur in

                     den Weg zu malen.

                     Zeit zum Malen lassen. Ebenso Anweisung geben für

                     blaue, gelbe, grüne und braune Linie.

 

Anschließend malt das Kind ein Haus an den Straßenrand und vervollständigt den Drachen auf dem Bild.

 

                     Die Lehrerin oder das Kind notiert die Namen auf die

                     Rückseite und sammelt die Blätter ein.

 

 

Aufgabe 4:   Eichhörnchen sammelt Nüsse

 

                     Die Lehrerin verteilt Tüten mit Bildern, lässt die

                     Kinder sich mit dem Material vertraut machen und

                     dann die Bilder gut sichtbar hinlegen.

                     Als Vorübung lässt die Lehrerin sich zeigen:

 

-         ein Bild mit vielen Nüssen

-         ein Bild mit wenigen Nüssen

 

 

                     Die Lehrerin lässt sich zeigen:

 

-         das Bild mit den meisten Nüssen

-         das Bild mit den wenigsten Nüssen

-         ein Bild, das mehr als drei Nüsse zeigt.

 

                     Die Lehrerin lässt sich das Bild mit 2 Nüssen zeigen.

                     Dann mit den Bildern in der Reihenfolge 4, 5, 3, 1

                     ebenso verfahren.

 

                     Die Kinder legen nun die Bilder in der richtigen

                     Reihenfolge auf den Tisch.

                     Danach legen sie die Bilder in die Umschläge zurück.

 

                     Die Lehrerin gibt jedem Kind ein Bild ohne Nüsse.

                     Es soll 5 Nüsse darauf malen, so wie es sie bei dem

                     Bild mit den 5 Nüssen vorhin gesehen hat.

                     Auf der Rückseite notiert das Kind oder die Lehrerin

                     den Namen des Kindes.

                    

 

Aufgabe 5:   Erzählen zu einem Herbstbild

 

                     Großes Herbstbild aus Tinto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulspiel

Kieler Einschulungsverfahren

 

 

Diagnosebogen

(ca. ein Jahr vor der Einschulung)

 

Name:                                                            

 

 

Aufgabe 0: Fragebogen zum Kennenlernen

 

... trennt sich vorübergehend von Bezugspersonen

+ ��� -

... wirkt offen

+ ��� -

... ist angstfrei

+ ��� -

... beantwortet die Fragen im ganzen Satz

+ ��� -

... erzählt ausführlich

+ ��� -

... malt ein Selbstbildnis

ja  nein

... schreibt den eigenen Namen dazu

ja  nein

 

 

 

 

Weitere Beobachtungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgabe 1: Kennenlernspiel in der Gruppe mit Tinto

 

 

... wirkt offen

+ ��� -

... ist angstfrei

+ ��� -

... nennt seinen Namen

ja  nein

... spricht in angemessener Lautstärke

ja  nein

... hört den anderen Kindern zu

+ ��� -

... hält sich an die Gesprächsregeln

ja  nein

... erzählt noch mehr über sich

ja  nein

 

 

 

 

Weitere Beobachtungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgabe 2:       Falten, Ausschneiden und Anmalen eines Drachen

 

 

 Feinmotorik, Gliederungsfähigkeit

 

 

... versteht die Arbeitsanweisung

ja  nein

... faltet den Drachen wie vorgegeben

+ ��� -

... schneidet entlang der Faltlinie

+ ��� -

... wählt die richtigen Farben

ja  nein

... Gesicht des Drachen ist realitätsnah

+ ��� -

... schreibt (malt) mit der linken/rechten Hand

links  rechts

... wirkt sicher, angst- und spannungsfrei

+ ��� -

... arbeitet zügig, in angemessenem Tempo

+ ��� -

Weitere Beobachtungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgabe 3:       Zeichnen von Formen und Linien im Herbstbild

 

 

Sprach- und Anweisungsverständnis, Formwiedergabe, Konzentration, Feinmotorik

 

 

... versteht die Arbeitsanweisung, d.h. malt die

   erste Abfolge richtig und setzt zur zweiten

   Abfolge an

ja  nein

... jede der drei Formen ist mindestens zweimal 

    in der vorgegebenen Form zu finden: + o

ja  nein

... hält die Abfolge der Formen ein

ja  nein

... zeichnet mindestens fünf richtige Abfolgen

ja  nein

... Farblinien verlaufen nebeneinander (berühren    

    sich nicht)

ja  nein

... Farben werden richtig ausgewählt

ja  nein

... malt das Haus realitätsnah

ja  nein

 

 

 

Weitere Beobachtungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgabe 4:       Eichhörnchen und Nüsse

 

 

Mengenvergleich, simultanes Mengenerfassen, Mengenordnen, Gedächtnis,

 

 

 

... zeigt Bild     - mit sechs Nüssen

- mit einer Nuss

- mit mehr als drei Nüssen

ja  nein

ja nein

ja nein

... erfasst Mengen simultan von 2 bis 5, greift und

    zeigt sofort das entsprechende Bild

ja  nein

... legt Bilder in der richtigen Reihenfolge

ja  nein

... ordnet die Bilder von links nach rechts   

ja  nein

... zeichnet richtig in Anzahl und Anordnung    

ja  nein

... arbeitet aufmerksam mit

      + ��� -

 

 

Weitere Beobachtungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgabe 5:       Erzählen zu einem Herbstbild

 

 

Denkfähigkeit,

Sprachverhalten,  Gedächtnis

 

 

 

... wartet ab, bis es an der Reihe ist

+ ��� -

... redet nicht dazwischen, wenn das andere

    Kind erzählt

+ ��� -

... äußert zu dem Bild mindestens einen vollständi-

    gen Satz, der eine Handlungsbeschreibung

    enthält (Sätze ohne Handlungsbeschreibung:

    "Da ist ein Haus."  )

ja  nein

...  erzählt zum Bild und bringt eigene Erfahrungen

     mit ein

ja  nein

...  erkennt Zusammenhänge

ja  nein

 

 

 

Auffälligkeiten:

- Lispeln  

- überhastetes Sprechen  

- Stottern  

- Dysgrammatismus  

- Laute werden nicht richtig gebildet  

 

 

Weitere Beobachtungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorrangiger Förderschwerpunkt bis zur Einschulung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderziele:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Beobachtungsbogen Schuleingangsphase

Name:                                              Klasse:                          Beobachtungszeitraum:                                              

 

Datum

Lern- bzw. Entwicklungsbereich

Beobachtung

Bemerkung

 

 

Sozial-emotionale Kompetenz

-         wirkt selbstsicher und selbstbewusst

-         findet leicht Kontakt zu Mitschülern

-         kann sich in eine Lerngruppe einfügen

-         hält sich an Vereinbarungen

-         macht einen beherrschten, kontrollierten Eindruck

 

 

+  ○ ○ ○  -

+  ○ ○ ○  -

+  ○ ○ ○  -

+  ○ ○ ○  -

+  ○ ○ ○  -

 

Motorische Kompetenz

Grobmotorik:

-         setzt Kraft differenziert ein

Feinmotorik:

-         kann mit Werkzeug/Material angemessen umgehen

 

 

 

+  ○ ○ ○  -

 

+  ○ ○ ○  -

 

Wahrnehmung

Visuelle Wahrnehmung:

-         hält Blickkontakt

-         setzt Puzzles zusammen

 

Auditive Wahrnehmung:

-         kann die Reihenfolge von Lauten/Geräuschen unterscheiden

-         kann sich Arbeitsauftrag merken

 

Körperwahrnehmung:

-         kann die Handlungen seines Körpers kontrollieren

 

 

 

+  ○ ○ ○  -

+  ○ ○ ○  -

 

 

+  ○ ○ ○  -

 

+  ○ ○ ○  -

 

 

+  ○ ○ ○  -

 

 

Datum

Lern- bzw. Entwicklungsbereich

Beobachtung

Bemerkung

 

Interesse/Lernbereitschaft

-         setzt sich mit Aufgaben auseinander, die Anstrengung abverlangen

-         gibt nicht schnell auf

-         Arbeitsmaterial ist vorhanden

-         Schüler kann damit umgehen

-         arbeitet selbstständig

 

 

+  ○ ○ ○  -

 

+  ○ ○ ○  -

+  ○ ○ ○  -

+  ○ ○ ○  -

+  ○ ○ ○  -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Terminplan – Einschulung 2012

 

 

September 2011

Informationsabend im Kindergarten

 

07.09.2011

 

Schule in Aktion (Tag der offenen Tür)

bis 23.09.2011

 

Anmeldung bei der Stadt Schwerte

17.10.bis 20.10.2011

Anmeldewoche in der Reichshofschule

 

November 2011

Bei Bedarf gemeinsame Gespräche in der Kindertageseinrichtung

November 2011 bis Mai 2012

Schulanfängeruntersuchung durch das Gesundheitsamt

24.02.2012

Tag der offenen Tür in der Offenen Ganztagsschule (OGS)

März 2012

Schriftliche Anmeldung für die Offene Ganztagsschule

April 2012

Besuch der Schulanfänger in der OGS

 

Mai 2012

Schukiarbeit in der Schule der Kitas ( 1 mal pro Woche)

20.06.2012

Elternabend zur Information über den Schulanfang

03.07.2012

Kennenlern -Nachmittag der Schulanfänger

09.07. – 21.08.2012

Sommerferien

 

23.08.2012

1. Schultag (Einschulungsfeier)

 

 

Kurzfristige Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich

 

 

 

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Der Übergang auf eine weiterführende Schule

 

 

 

Zu Beginn des 4. Schuljahres werden die Eltern zur Bildung der

Klassenpflegschaft eingeladen. Hier stellt die Lehrerin oder der Lehrer die Unterrichtsziele und - inhalte für das 1. Halbjahr vor.

 

Ein Informationsabend im November bietet den Eltern die Möglichkeit, sich zu informieren über

 

·         das Übergangsverfahren im Sinne der Ausbildungsordnung

·         das Übergangsverfahren an der Reichshofschule

·         die verschiedenen Schulformen in Nordrhein-Westfalen

·         das Schwerter Schulangebot

·         das Anmeldeverfahren

 

Diese Veranstaltung leitet die Schulleiterin unter Beteiligung der betreffenden Klassenlehrer oder Klassenlehrerinnen.

 

Danach bieten wir den ersten Elternsprechtag an, an dem die Eltern mit der Lehrerin oder dem Lehrer über das Arbeits- und Sozialverhalten und den Leistungsstand ihres Kindes sprechen. Gemeinsam werden erste Überlegungen hinsichtlich der weiteren Schullaufbahn des Kindes angestellt.

 

Vor dem Halbjahreszeugnis, Mitte Januar, findet der 2.Elternsprechtag für die 4. Klassen statt. Anhand eines schuleigenen Einschätzungsbogens (siehe Anlage) und anhand von schuleigenen Kriterien (siehe Anlage) beraten die Eltern mit der Lehrerin oder dem Lehrer über die Wahl der weiterführenden Schule und treffen jeweils eine Entscheidung.

 

Das Ergebnis des Gesprächs mit den Erziehungsberechtigten wird in einem kurzen Protokoll (siehe Anlage) schriftlich festgehalten.

 

Die darauf stattfindende Klassenkonferenz entscheidet unter Berücksichtigung des Elternwunsches sowie des Leistungsvermögens des Kindes über die Empfehlung für eine Schulform oder die Gesamtschule. Darüber hinaus ist eine einschränkende Empfehlung für eine weitere Schulform möglich. Diese Empfehlung erhalten die Eltern als Bestandteil des Halbjahreszeugnisses.

 

Im Februar melden die Eltern nach ihrem Wunsch ihr Kind an einer weiterführenden Schulen an.

 

Im Rahmen einer zweiten Klassenpflegschaftssitzung werden die

Unterrichtsinhalte und –ziele des 2. Halbjahres bekanntgegeben.

 

Weiterführende Schulen laden zum „Tag der offenen Tür“ sowie zu

einem Besuchstag kurz vor den Sommerferien ein. Die

Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer geben die Termine bekannt und empfehlen die Teilnahme. In der Klasse bieten sich im Anschluss an

diese Tage Unterrichtsgespräche über die Situation in den neuen

Schulen an.

 

Vor dem Wechsel zur weiterführenden Schule erfolgt ein Austausch mit den entsprechenden Lehrpersonen.

 

Die Kontakte werden durch die Beteiligung an den

Erprobungsstufenkonferenzen in den kommenden zwei Schuljahren weitergeführt.

 

 

 

Grundlage der Beratungen sind die aufgestellten Kriterien für die Empfehlung für den Besuch des Gymnasiums. In Abstufung dazu treffen wir die Empfehlungen für die weiteren Schulformen.

 

 

Kriterien für den Übergang auf das Gymnasium

 

 

 

Lesen (Schlüsselkompetenz)

 

Im Bereich Lesen beziehen wir uns auf die 3 Kompetenzstufen nach „Vera“ (Fähigkeitsniveaus)

 

Grundvoraussetzung:  Das Kind kann Sachverhalte aus einer Textpassage erschließen.

 

Gute Voraussetzung: das Kind ist in der Lage, implizit im Text enthaltene Sachverhalte aufgrund des Zusammenhangs zu erschließen.

 

Ansatzweise sollte das Kind mehrere Textpassagen miteinander in Beziehung setzen können und einzelne Textstellen interpretieren können.

 

 

 

 

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

 

 

Das Kind sollte über gewisse Strategien verfügen beim Umgang mit sprachlichen Phänomenen.

 

Voraussetzung ist die distanzierte Haltung gegenüber der Sprache (bewusstes Sprachverhalten).

 

 

Die Schülerin / der Schüler muss

 

mit grammatikalischen Begrifflichkeiten aktiv umgehen können

 

Wortarten identifizieren

 

Wörter den richtigen Oberbegriffen zuordnen

 

Satzglieder abgrenzen

 

Satzglieder bestimmen

 

Zeichensetzung bei der wörtlichen Rede anwenden

 

 

 

Sprachgebrauch

 

Mündlich: adressatenbezogen und situationsgerecht sprechen

 

Schriftlich:    Texte entsprechend der Schreibaufgaben verfassen

                       

                        Distanz zu eigenem Text haben und Texte selbstständig überarbeiten

                        können.

 

 

 

Naturwissenschaften

 

 

Die Kinder müssen über die Kompetenzstufen III verfügen. Die Kompentenzstufen IV  und V sollten (in Ansätzen) erreicht werden.

 

Stufe III:         Die Kinder verfügen über einfache naturwissenschaftliche Begriffe. Ein

                        erstes Verständnis von naturwissenschaftlichen Herangehensweisen ist

                        angebahnt.

 

Stufe IV:        Die Kinder haben grundlegende naturwissenschaftliche Vorstellungen aufgebaut und können diese anwenden. Sie haben eine Grundidee von naturwissenschaftlichen Herangehensweisen entwickelt, die sie umsetzen können.

 

Stufe V:         Die Kinder beginnen naturwissenschaftlich zu denken. Sie wenden sicher einfache naturwissenschaftliche Konzepte an, um Erklärungen zu geben oder Voraussagen zu treffen. Einfache Versuche können geplant und durchgeführt werden. Das Kind setzt sein Wissen kreativ und aktiv ein.

 

 

 

Mathematik

 

 

Die Beherrschung der vier Grundrechenarten ist grundlegende Voraussetzung für den Besuch einer weiterführenden Schule.

 

Schülerinnen und Schüler, die eine Empfehlung für das Gymnasium erhalten, sollen

 

- Zusammenhänge zwischen einzelnen Aufgaben erkennen.

(Schöne Päckchen, Päckchen fortsetzen, Zahlenfolgen fortsetzen)

 

- Modellieren können (Sachaufgaben)

d.h. in Alltagssituationen mathematische Aspekte und Beziehungen erkennen und durch Zahlen und Maße ausdrücken. Die Sachrechenfähigkeit bezieht sich dabei nicht nur auf reine Textaufgaben, sondern auch auf die Interpretation von  Diagrammen, Schaubildern und Tabellen.

 

- Zusammengesetzte Textaufgaben mit mehreren vernetzten und aufeinander aufbauenden  Rechnungen lösen können.

 

- Aufgaben aus der räumlichen Geometrie bewältigen.

 

 

 

 

 

 Beratungsgespräch 4. Schuljahr, 1. Halbjahr                  Name:____________________________________

 

Noten

 

Sprachgebrauch:___

Lesen:___

Rechtschreiben:___

Deutsch gesamt:___

 

Mathematik:___

Sachunterricht:___

Englisch:___

 

Sport:___

Kunst:___

Musik:___

Religion:___

Fähigkeiten, Arbeits- und Sozialverhalten

1= trifft voll zu, 2= trifft teilweise zu, 3= trifft weniger zu, 4= trifft nicht zu

1

2

3

4

Bemerkungen

 

Gymnasium:

 

 

 

 

- arbeitet selbstständig

 

 

 

 

- erledigt Aufgaben mit Ausdauer

 

 

 

 

- zeigt starkes Interesse an neuen Inhalten

 

 

 

 

- hat eine schnelle Auffassungsgabe

 

 

 

 

- zeigt Kritikfähigkeit und kann Kritik ertragen

 

 

 

 

- ist kreativ: O musikalisch, O künstlerisch, O sportlich

 

 

 

 

- kann in der Gruppe kooperieren

 

 

 

 

- ist belastbar und kann sich länger konzentrieren

 

 

 

 

Realschule:

 

 

 

 

- kann Gelerntes wiedergeben und anwenden

 

 

 

 

- arbeitet nach Anleitung selbstständig

 

 

 

 

- setzt sich mit Problemen auseinander

 

 

 

 

- verfügt über Lern- und Leistungsbereitschaft

 

 

 

 

- kann mit anderen kooperieren

 

 

 

 

- ist zuverlässig und ordentlich

 

 

 

 

Hauptschule:

 

 

 

 

- benötigt persönliche Hilfestellungen und Zuspruch

 

 

 

 

- braucht zeitlich begrenzte und überschaubare Ziele

 

 

 

 

- arbeitet gern an Inhalten, die sich aus der eigenen

  Lebenswelt ergeben

 

 

 

 

- zeigt wenig Interesse an Unterrichtsgesprächen und

  neuen Inhalten

 

 

 

 

- hat eine begrenzte Problemlösekompetenz

 

 

 

 

 

Fragebogen für den Beratungssprechtag

Liebe Eltern,

bitte füllen Sie den Fragebogen als Grundlage für unser Gespräch nach Ihrer Einschätzung gründlich und ehrlich aus ! Eigene Anmerkungen schreiben Sie bitte auf die Rückseite !

 

Mein Kind: 

Stimmt

Stimmt

teilweise

Stimmt

nicht

Weiß ich nicht

Auffassungsgabe

 

 

 

 

arbeitet leicht, schnell, mühelos

 

 

 

 

arbeitet gründlich, präzise, umfassend

 

 

 

 

arbeitet überschauend, gliedernd, kritisch

 

 

 

 

Lernfähigkeit

 

 

 

 

lernt schnell

 

 

 

 

hat ein gutes Gedächtnis

 

 

 

 

kann leicht auswendig lernen

 

 

 

 

zeigt ein Gedächtnis für Sprache und Zahlen

 

 

 

 

zeigt Abstraktionsvermögen

 

 

 

 

erkennt Zusammenhänge

 

 

 

 

findet Gemeinsamkeiten

 

 

 

 

erfasst das Wesentliche

 

 

 

 

denkt folgerichtig, logisch

 

 

 

 

Arbeits- und Leistungsverhalten

 

 

 

 

geht gerne zur Schule

 

 

 

 

arbeitet schnell und konzentriert

 

 

 

 

macht die Hausaufgaben regelmäßig und freiwillig

 

 

 

 

erledigt die Hausaufgaben ohne Hilfe

 

 

 

 

bringt auch weniger interessante Aufgaben zu Ende

 

 

 

 

kann Misserfolge (schlechte Noten) gut verkraften

 

 

 

 

ist selbstständig und selbstverantwortlich

 

 

 

 

ist wissbegierig und interessiert

 

 

 

 

interessiert sich für die meisten Schulfächer

 

 

 

 

interessiert sich nur für bestimmte Fächer

 

 

 

 

hat verschiedene Hobbies

 

 

 

 

Sprachliche Fähigkeiten

 

 

 

 

kann Erlebnisse und Sachverhalte verständlich erzählen

 

 

 

 

schreibt gerne Aufsätze

 

 

 

 

schreibt flüssige, spannende, fantasievolle Aufsätze

 

 

 

 

findet gute Formulierungen

 

 

 

 

schreibt und spricht grammatikalisch richtig

 

 

 

 

beherrscht die Rechtschreibung sicher

 

 

 

 

kann gut und flüssig laut lesen

 

 

 

 

liest gerne, schnell und ausdauernd

 

 

 

 

kann in einem Text das Wesentliche erfassen

 

 

 

 

Mathematische Fähigkeiten

 

 

 

 

kann Mathematikaufgaben ohne fremde Hilfe lösen

 

 

 

 

beherrscht die Grundrechenarten und das 1x1 sicher

 

 

 

 

versteht Textaufgaben

 

 

 

 

versucht auch nicht geübte Aufgaben zu lösen

 

 

 

 

löst gerne Denksport- und Knobelaufgaben, Rätsel

 

 

 

 

beherrscht sicher den Zahlenraum bis 1.000.000

 

 

 

 

 

Name: ______________________________________________________________________

 

 

 

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Erziehungskonzept

 

 

Schulordnung

 

 

Grundsatz:

Ich gehe zur Schule, um friedlich mit anderen Kindern zu lernen und zu spielen. Ich will meinen Mitschülerinnen und Mitschülern helfen, mich vertragen, auf andere Rücksicht nehmen und das Anderssein anderer Kinder akzeptieren, damit sich alle Kinder und Erwachsenen in der Schule wohl fühlen.

Die Schulordnung enthält einige wichtige Regeln, die ich einhalte.

 

1.              Unterricht

1.1.          Im Unterricht bin ich hilfsbereit, lasse meine Mitschülerinnen und Mitschüler in Ruhe arbeiten und störe sie nicht.

1.2.         Die Klassen- und Schulregeln halte ich ein.

1.3.         Die ausgeliehenen Schulbücher und alle anderen Lernmittel behandele ich sorgfältig. Wenn ich etwas beschädige, muss ich für Ersatz sorgen.

 

2.      Schulgebäude

2.1.            Mit dem Schulgebäude und der Einrichtung gehe ich sorgfältig um. Wenn ich etwas zerstöre, muss ich den Schaden ersetzen.

2.2.            Im Schulgebäude gehe ich langsam und leise, um andere nicht zu stören oder in Gefahr zu bringen. Die Türen muss ich vorsichtig öffnen und aufhalten , damit niemand verletzt wird.

2.3.            Bevor ich in die Klassen gehe, ziehe ich Hausschuhe an, damit die Räume sauber bleiben. Schuhe, Hausschuhe, Kleidung und Turnbeutel haben ihren Platz an der Garderobe.

 

3.          Pause und Schulhof

Während der Pause halte ich mich auf dem Schulhof auf. In der Pause auf dem Schulhof können wir spielen und uns erholen.

3.1.            Ich darf anderen Kindern nicht wehtun, sie nicht ärgern oder beim Spielen  stören. Dazu gehört z. B.

Schlagen – Treten – Spucken – Anrempeln – Beißen – Beschimpfen – Beleidigen - Bewerfen.

3.2.            Den Schulhof darf ich während der Pause nicht verlassen.

3.3.            Auf dem Schulhof darf ich nur dann mit dem Fahrrad und anderen Fahrzeugen fahren, wenn es mir ausdrücklich erlaubt wird.

3.4.            Im Garten schütze ich unsere Pflanzen und Bäume, indem ich keine Äste abbreche und keine Früchte und Blätter abreiße.

3.5.            Ich halte mich nicht unnötig auf den Toiletten auf und halte sie sauber.

3.6.            In der Regenpause bleibe ich in der Klasse. Ich beschäftige mich oder spiele mit anderen Kindern.

3.7.            Wenn Schnee liegt, kann ich damit spielen. Ich werfe aber nicht mit Schneebällen, weil andere Kinder verletzt werden können.

 

 

4.          Ausflüge

Wenn wir gemeinsam einen Weg, einen Ausflug oder eine Klassenfahrt machen, muss ich mich an die Regeln halten, die meine Klassenlehrerin oder mein Klassenlehrer mit uns vorher aufstellt. Wenn ich gegen diese Regeln verstoße, kann ich von der nächsten Fahrt ausgeschlossen werden.

 

 

 

5.          Schulbus

Bei Fahrten mit dem Bus warte ich bis er steht und steige dann ohne Drängeln ein oder aus. Während der Fahrt bleibe ich sitzen. Den Anweisungen des Busfahrers habe ich zu folgen.

 

6.      Trainingsraum

     Bei Verstößen gegen die Klassen- oder Schulregeln   

     erfolgen die Bestimmungen des Trainingsraumprogramms.

 

 

 

Ich erkenne die Schulordnung an und beachte sie.

 

____________________________________

Datum und Unterschrift

 

 

 

Wir erkennen die Schulordnung an.

 

____________________________________

Datum und Unterschrift der Eltern

 

 

 

 

 

 

Erziehungskonzept -  Elternarbeit

 

Wir als Eltern legen Wert darauf, einen guten Kontakt zur Schule zu pflegen und vertrauensvoll mit den Lehrern zusammenzuarbeiten.

 

1. Wir nehmen an den Elternabenden teil, da unsere Teilnahme für die gemeinsame Erziehungsarbeit äußerst wichtig und daher unverzichtbar ist. Sind wir verhindert, so melden wir uns unter Angabe der Begründung ab. Die Beschlüsse erkennen wir an.

 

2. Wir achten darauf, dass die Hausaufgaben vollständig und sorgfältig angefertigt werden. Bei wiederholt unvollständig oder nachlässig angefertigten Hausaufgaben werden wir schriftlich benachrichtigt.

 

3. Wir sorgen für vollständiges Arbeitsmaterial, damit eine erfolgreiche und sinnvolle Mitarbeit im Unterricht möglich ist.

 

4. Die ausgegebenen Schulbücher binden wir ein und behandeln sie pfleglich, so dass weitere Ausleihen möglich sind. In anderen Fällen erstatten wir die Kosten.

 

5. Wir benachrichtigen die Schule spätestens am zweiten Unterrichtstag, wenn unser Kind verhindert ist, die Schule zu besuchen. Bei Beendigung des Schulversäumnisses teilen wir der Schule schriftlich den Grund dafür mit.

 

6. Mit unserer Unterschrift bestätigen wir die Kenntnis der Schulordnung und damit unsere Bereitschaft, die dort genannten Ziele aktiv zu unterstützen.

Bei schwerwiegenden Erziehungsproblemen erfolgen diese Maßnahmen:

-          Information durch die Schule

-          Beratungsgespräch

-          Vereinbarung gemeinsamer Erziehungsmaßnahmen z.B. mit Hilfe eines Wochenprotokolls

-          Hinweise auf Unterstützung durch außerschulische Erziehungshilfe

-          Ordnungsmaßnahmen (Schulgesetz)

 

 

_________________________________

Datum, Unterschrift

 

                            Das Trainingsraum-Konzept

 

Seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 gibt es an der Reichshofschule einen Trainingsraum.

Ursprung des Trainingsraumprogramms

Der Ursprung des Trainingsraumprogramms liegt in Phoenix, Arizona. Dort wurde es von dem Sozialarbeiter Edward E. Ford auf der Basis der Wahrnehmungskontrolltheorie von William T. Powers eingeführt. Mittlerweile ist es fester Bestandteil vieler Schulen (jegliche Schulformen) auch in Deutschland. Die Anwendung des Programms führt für alle Beteiligten (Schüler und Lehrer) dazu, dass sie neue Möglichkeiten und Handlungsalternativen gewinnen. Die lernbereiten  Schüler/innen können ungestörter lernen, die Lehrer/innen können ungestörter und gelassener unterrichten und die häufig störenden Schüler/innen erhalten pädagogisch sinnvolle Unterstützungen.

Die Ziele des Trainingsraumprogramms

1.      lernbereite Schüler/innen zu schützen und ihnen entspannten, ungestörten und qualitativ guten Unterricht anzubieten,

2.      häufig störende Schüler/innen Hilfen anzubieten, die darauf ausgerichtet sind, dass sie ihr Sozialverhalten verbessern und die notwendigen sozialen Schlüsselqualifikationen erwerben.

Disziplinverständnis

 

Die Einhaltung von Regeln dient innerhalb des Trainingsraumprogramms als notwendiges Mittel, um den lernbereiten Schülern zu ihrem Recht auf ungestörtes Lernen und den Lehrern zu ihrem Recht auf ungestörtes Unterrichten zu verhelfen. Des Weiteren geben die Regeln eine klare Orientierung und sind für jeden Schüler und Lehrer transparent und nachvollziehbar.

Durchführung

Das Programm verwendet die Maxime des gegenseitigen Respekts und der pädagogischen Idee der maximalen Entfaltung der persönlichen Fähigkeiten. Bezieht man diese Maxime auf die konkrete Situation in der Klasse, so lassen sich folgende Regeln ableiten:

1.      Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht auf ungestörten Unterricht.

2.      Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat das Recht ungestört zu unterrichten.

3.      Jede/r muss stets die Rechte des anderen respektieren.

Bei der Einführung des Programms werden diese drei Regeln in jeder Klasse vorgestellt. Über diese Regeln kann nicht abgestimmt werden, da es keine Alternative zum respektvollen Umgang gibt. Es ist die Pflicht der Schule Toleranz, Einsicht, Respekt, Empathie, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbereitschaft für die Gruppe zu fördern.

Umgang mit Klassenregeln

Der Lehrer konkretisiert nun die Regeln und erläutert die vollständigen Klassenregeln. Diese gelten für jede Klasse, so dass eine Transparenz und Gleichberechtigung vorliegt. Die Klassenregeln wurden der jeweiligen Altersstufe entsprechend angepasst. Die Klassenregeln werden in der Klasse zu Beginn des Schuljahres und auch immer wieder im Verlauf des Schuljahres besprochen und von den Schülern mit Inhalt gefüllt.

Wenn ein Schüler in der Klasse den Unterricht stört, wird er respektvoll ermahnt (gelbe Karte) und gefragt, ob er sich an die Regeln halten möchte oder ob er in den Trainingsraum für verantwortliches Denken gehen möchte. Wenn der Schüler nicht einlenkt oder eine erneute Störung auftritt (rote Karte), dann muss er in den Trainingsraum gehen. Der dort anwesende Lehrer/in bietet angemessene Hilfen und Gespräche an, wodurch der Schüler/in schrittweise in die Eigenverantwortung seines Handelns und seiner Absichten geführt wird.

Verhaltensreflektion im Trainingsraum

Im Trainingsraum wird mit Unterstützung des Trainingsraumlehrers ein Rückkehrplan erstellt, indem der Schüler darlegt, wie er es das nächste Mal schaffen will, seine Ziele zu erreichen, ohne die anderen in der Klasse zu stören. Dies setzt voraus, dass der Schüler sich Gedanken darüber macht, was er denn selber möchte, was die anderen in der Klasse möchten und wie er seinen Beitrag für die Gemeinschaft leisten kann.

Mit dem Rückkehrplan geht der Schüler zurück in den Unterricht. Der Klassenlehrer bzw. Fachlehrer bespricht diesen Plan mit dem Schüler und es wird eine Vereinbarung auf der Grundlage des Plans getroffen.

Kommt es im Trainingsraum zu massiven Regelverstößen, werden die Eltern informiert und das weitere Vorgehen mit ihnen abgesprochen.

Nach dem dritten Besuch erfolgt zum nächstmöglichen Termin ein Gespräch mit den Eltern und dem Schüler. Die Terminvereinbarung erfolgt durch den Trainingsraumlehrer oder durch den Klassenlehrer.

Öffnungszeiten und Besetzung des Trainingsraums

Der Trainingsraum ist täglich für eine Stunde geöffnet. Erhält ein Schüler die Rote Karte, besucht er den Trainingsraum zur nächstmöglichen Öffnungszeit.

Ist der Trainingsraum erst nach Unterrichtsende geöffnet, verbleibt der Schüler nach Absprache mit den Eltern in der Schule oder besucht den Trainingsraum am Folgetag.

Bei Bedarf wird der Schüler nach Absprache mit dem Klassenlehrer aus der Klasse oder der OGS abgeholt.

Umgang mit Daten

Im Trainingsraum werden Name, Vorname, Datum und die Art der Störung handschriftlich festgehalten. Am Ende des Schuljahres werden die Aufzeichnungen vernichtet. Die Evaluation erfolgt anonymisiert.

Evaluation

Die erste Evaluation erfolgt am Ende des Schuljahres 2011/2012.

 

Durch den Trainingsraum werden andere pädagogische Maßnahmen nicht ausgeschlossen. Das Spektrum an pädagogischen Maßnahmen wird vielmehr durch das Trainingsraumkonzept erweitert. In Einzelfällen kann es auch sinnvoll sein, einen Schüler nicht in den Trainingsraum zu schicken, sondern andere Maßnahmen zu ergreifen.

 

 

Streitschlichtung

 

Schülerinnen und Schüler aus den 2., 3. und 4. Klassen betätigen sich als Streitschlichter während der Pausen auf dem Schulhof.

 

Ihre Aufgabe besteht darin,  bei Konflikten die Streitenden durch ein strukturiertes Streitschlichtungsgespräch zur selbstständigen Konfliktlösung zu befähigen.

 

 

Die Ausbildung zum Streitschlichter erfolgt jährlich zu Beginn des Schuljahres durch außerschulische Experten.

 

 

Im Rahmen der Ausbildung erfahren die Streitschlichter, eigene Gefühle und die Gefühle anderer wahrzunehmen und zu deuten und sie lernen den Sinn von Regeln zu verstehen.

 

In Rollenspielen erproben die Streitschlichter das Verfahren eines strukturierten Streitschlichtergespräches.

 

-                     

 

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Konzept zum Gender Mainstreaming

 

-                    Jungen und Mädchenförderung

 

 

Grundsätzlich ist die gemeinsame Beschulung von Jungen und Mädchen in allen Fächern Prinzip an der Reichshofschule. Nur so können beide Geschlechter auf ein zukünftiges Leben in pluraler Gesellschaft vorbereitet werden. Jungen sowie Mädchen sollen in ihrer Rolle wahrgenommen und gestärkt werden.

 

 

In folgenden Bereichen der Unterrichtsplanung und der Gestaltung des Schullebens berücksichtigen wir die Interessen von Jungen und Mädchen gleichermaßen:

 

4.      Unterrichtsthemen

 

5.      Literaturauswahl

 

6.      Zusammensetzung der Schülerkonferenz und der Streitschlichter

 

7.      Sportliche Interessen

 

8.      Spielmaterial und Spielgeräte

 

9.      Unterrichtsgänge und Ausflüge

 

 

Zur besonderen Förderung und Stärkung der Jungen setzen wir folgende Maßnahmen um:

 

Zweistündige Fördermaßnahme pro Woche zur Stärkung der emotional-sozialen Entwicklung von Jungen in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Schwerte

 

Vorrangige Einstellung von männlichen Mitarbeitern im Vormittags- wie Nachmittagsbereich bei gleicher Qualifikation, bis ein Gleichgewicht zwischen Frauen und Männern in der Schule erreicht ist.

 

Berücksichtigung der Wünsche für die Anschaffung von Büchern

 

 

 

 

Zur besonderen Förderung und Stärkung der Mädchen setzen wir folgende Maßnahmen um:

 

Zweistündige Fördermaßnahme pro Woche zur Stärkung der emotional-sozialen Entwicklung von Mädchen in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Schwerte.

 

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Elternmitarbeit in der Schule

 

 

„ Die Einbeziehung der Eltern und ihr Engagement für die schulischen Aufgaben sind ein wichtiger Bestandteil der schulischen Arbeit.“ Dieser Satz aus den Richtlinien für die Grundschulen des Landes NRW betont die große Bedeutung der Elternmitarbeit in der Schule. Das Ziel jeder Zusammenarbeit mit den Eltern ist es, den Lernerfolg und die Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Kindes zu fördern. Im Sinne einer Erziehungspartnerschaft wollen wir die gemeinsame Arbeit von Eltern und Lehrerinnen und Lehrern entwickeln, damit Kinder erfolgreich lernen können.

 

Dazu haben wir eine konkrete gemeinsame Vereinbarung über Erziehungsgrundsätze und wechselseitige Pflichten im Erziehungskonzept festgelegt.

Das Erziehungskonzept wird in der ersten Klassenpflegschaftssitzung im Schuljahr vorgestellt und besprochen. Die Eltern dokumentieren durch ihre Unterschrift, dass sie Kenntnis von dem Konzept genommen haben.

 

So beziehen wir die Eltern mit ein in die Bildungs- und Erziehungsarbeit.  Durch eine vertrauensvolle Kooperation und gemeinsamer Verantwortung unterstützen wir uns gegenseitig.

 

 

Voraussetzung für eine erfolgreiche Lern- und Erziehungskooperation ist ein intensiver und vielfältiger Informationsaustausch, der wechselseitig erfolgen sollte.

Für die Lehrerinnen und Lehrer sind Informationen über Bedingungen in der Familie und im weiteren sozialen Umfeld des Kindes, die sein Lernen beeinflussen, sehr wichtig. Ebenso wichtig sind Informationen an die Eltern über die Lernfortschritte und die Entwicklung in der Schule.

 

 

 

Den Informationsaustausch fördern wir durch verschiedene Elemente:

 

 

Elternabende

 

Die Klassenpflegschaftssitzungen finden mindestens zwei Mal im Schuljahr statt. Sie dienen der Information der Eltern und zum Austausch der Eltern untereinander.

Tagesordnungspunkte können u.a. sein:

 

·         Lehrpläne

·         Hausaufgaben

·         Leistungsbewertung

·         Medien

·         Individuelle Förderung

·         Schulwanderungen und Klassenfahrten

·         Feste und Feiern

 

 

Informationsveranstaltungen

 

Vor dem Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Schule bieten wir einen Informationsabend in der Kindertageseinrichtung und einen „Tag der offenen Tür“ an.

 

Vor dem Übergang in die weiterführende Schule bieten wir für die Eltern einen Informationsabend an.

 

 

 

Elternsprechtage

 

Es finden zwei ganztägige Elternsprechtage im Schuljahr statt, bei denen der Leistungsstand in den Fächern und die Entwicklung des Kindes im Arbeits- und Sozialverhalten im Mittelpunkt stehen. Möglichkeiten und Absprachen hinsichtlich der individuellen Förderung werden diskutiert und getroffen.

 

 

 

Zusätzliche Sprechstunden mit der Lehrerin oder dem Lehrer

 

Bei Bedarf vereinbaren die Lehrer oder die Eltern Gesprächstermine. Diese finden in der Regel in der Schule statt. Bei beiderseitigem Wunsch und Einverständnis können die Gespräche auch im Elternhaus stattfinden.

Elterngespräche ohne vorherige Terminvereinbarung sind nur in Ausnahmefällen möglich und grundsätzlich direkt vor dem Unterricht nicht leistbar.

 

 

 

Informelle Gespräche

 

Die spontane Kommunikation durch Briefe, Notizen, Anrufe oder E-mails ist  wichtig, um aktuelle Fragen oder Probleme kurzfristig zu klären.

 

 

 

Teilnahme am Unterricht

 

Nach vorheriger Anmeldung haben die Eltern die Möglichkeit am Unterricht teilzunehmen. Auch die Mitarbeit im Unterricht ist bei bestimmten Projekten und Vorhaben erwünscht.

 

 

 

Schriftliche Elterninformationen

 

Zu Beginn eines jeden Halbjahres erhalten die Eltern ein Informationsschreiben mit einem Terminplan. Weitere Elternbriefe schreiben wir zu aktuellen Anlässen im Laufe eines Schuljahres.

 

 

 

 

Elternmitarbeit in den Schulgremien

 

Die Mitarbeit der Eltern in den Gremien der Schule wie Schulpflegschaft und Schulkonferenz ist wichtig und unverzichtbar, um gemeinsame Beschlüsse zu fassen und die Arbeit am Schulprogramm der Reichshofschule weiter zu führen.

Der Elternrat der offenen Ganztagsschule unterstützt die Arbeit der Betreuung.

 

 

Elternvorträge

 

Die Schulpflegschaft organisiert in regelmäßigen Abständen Elternvorträge mit externen Partnern zu aktuellen Themen der Erziehung oder der Schulwirklichkeit.

 

 

 

Viele Eltern engagieren sich mit besonderem Einsatz bei folgenden Elementen des Schullebens, die nur dadurch möglich werden:

 

 

·        Leseförderung

 

In besonderen Weise unterstützen die Eltern die Leseförderung. Sie organisieren und übernehmen in Eigenverantwortung die Ausleihe in der Schülerbücherei und das Ordnen des Buchbestandes. Außerdem helfen sie mit beim Flurlesen.

 

 

 

·        Gesundheitsförderung

 

Die Eltern unterstützen die Schule beim Schulobstprogramm. Täglich übernehmen Eltern die Zubereitung von Obst und Gemüse für die einzelnen Klassen.

 

 

 

·        Radfahrausbildung

 

Die Eltern unterstützen den Polizisten bei der praktischen Ausbildung im Verkehrsraum. Sie sichern Kreuzungen und Straßenabschnitte und betreuen Schülerinnen und Schüler.

 

 

·        Bundesjugendspiele

 

Die Eltern betreuen die Kinder und führen die Riegen zu den einzelnen Wettkämpfen. In freien Zeiten beaufsichtigen sie ihre Riege bei den sportlichen Spielen.

 

 

 

·        Klassenfeste und Schulfeste

 

Die Eltern organisieren mit der Lehrerin oder dem Lehrer verschiedene Klassenfeste.

Sie sind bei Schulfesten Mitglieder im Festausschuss, der das Schulfest vorbereitet.

Während des Schulfestes betreuen sie verschiedene Stände und Spielstationen.

 

 

·        Unterrichtsprojekte

 

Bei den verschiedenen Unterrichtsprojekten helfen Eltern mit. Zum Beispiel: basteln, backen und kochen, handwerkliche Arbeiten…

 

 

·        Unterrichtsgänge und Ausflüge

 

Die Eltern unterstützen die Lehrerin oder den Lehrer bei Unterrichtsgängen im nahen Schulumfeld oder bei Ausflügen mit dem Bus.

 

 

 

·        Mitarbeit in der offenen Ganztagsschule

 

Der Elternrat der OGS wählt aus seiner Mitte zwei Mitglieder, die die Belange der OGS in den Mitwirkungsorganen der Schule vertreten. Die Eltern beteiligen sich bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen, Elternnachmittagen, Tagen der offenen Tür u.a.

 

 

 

·        Förderverein

 

Viele Eltern engagieren sich in besonderer Weise im Förderverein.

Der Förderverein übernimmt die Bewirtung der Gäste bei Festen und Schulveranstaltungen und er veranstaltet regelmäßig Sponsorenläufe.

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Schülerkonferenzen

 

Einmal im Monat findet eine Schülerkonferenz statt.

Teilnehmer dieser Konferenz sind die Klassensprecher der 2., 3. und 4. Klassen und die Schulleitung.

Die Schulleitung lädt schriftlich mit der Aufstellung einer Tagesordnung ein.

Die Teilnehmer können die Tagesordnung erweitern.

 

 

Mögliche Tagesordnungspunkte können sein:

 

·         Vorschläge für Anschaffungen

 

·         Gestaltung der Pausen

 

·         Anregungen für Einrichtungen von Arbeitsgemeinschaften

 

·         Teilnahme an Wettbewerben

 

·         Sauberkeit im Schulgebäude

 

·         Änderung der Schulordnung

 

·         Belange der offenen Ganztagsschule

 

·         ...

 

 

Die Klassensprecher teilen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die Konferenzinhalte mit. Sie sorgen mit Unterstützung der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer dafür, dass die Informationen weitergegeben werden.

Alle Schülerinnen oder Schüler der Reichshofschule können Anträge an die Schülerkonferenz stellen.

 

Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler am Mitwirkungsprozess innerhalb der Schule zu beteiligen. Die Stellungnahme der Schülerkonferenz findet Berücksichtigung in den verschiedenen Mitwirkungsorganen bis hin zur Schulkonferenz.

 

Ziel ist es auch, das demokratische Grundverständnis bei den Schülerinnen und Schüler zu stärken und so einen Beitrag zur frühen politischen Bildung zu leisten.

 

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Klassenfahrten

 

In den Klassen 3 oder 4 kann die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer die Durchführung von einer mehrtägigen oder mehreren eintägigen Klassenfahrten anbieten.

 

Die Klassenpflegschaft muss einen entsprechenden Beschluss über den von der Lehrerin oder dem Lehrer angebotenen Vorschlag fassen, der durch die einfache Mehrheit der Stimmen die Klassenfahrt für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich werden lässt.

 

Die Dauer dieser Fahrt(en) ist durch einen Beschluss der Schulkonferenz auf 7 Tage begrenzt. Die Höchstgrenze der Kosten liegt bei 200 Euro.

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Feste und Feiern

 

 

Feste und Feiern gehören zum Schulalltag. Es handelt sich um kleine oder größere Projekte, die vorbereitet, durchgeführt und reflektiert werden müssen.

Die Gemeinsamkeit wird dadurch gefördert. Feste und Feiern liefern  eine Vielzahl von Lernsituationen. Das gilt für Klassenfeste wie für Schulfeste.

 

Die Planung, Gestaltung und Durchführung von Klassenfesten obliegt den Klassenpflegschaften, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern einer Klasse.

 

 

Das Schulfest findet alle 4 Jahre an einem Samstag statt.

 

 

Schuleintritt und Abschied von der Grundschulzeit werden gemeinsam gefeiert.

Die Erstklässler und ihre Eltern werden von Kindern der 2. Klassen und ihren Paten mit Liedern, Spielszenen und Tänzen begrüßt.

 

Den Abschluss ihrer Grundschulzeit gestalten die Viertklässler mit ihren Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrern mit einem bunten Programm.

Die Abschlussfeier findet am letzten Freitag vor den Sommerferien statt:

Am Vormittag für alle Mitschülerinnen und Mitschüler, am Abend für die Familien der Viertklässler.

 

Der Förderverein sorgt für Getränke und Imbiss sowohl bei der Einschulungs- wie auch bei der Abschlussfeier.

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Gesundheitsförderung

 

 

Die nachhaltige Gesundheitsförderung ist eine sehr wichtige Aufgabe der Schule. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler  und die Lehrerinnen und Lehrer sich in verantwortungsvoller Weise mit dem eigenen Körper und seiner Gesunderhaltung auseinander setzen.

 

Mit verschiedenen Maßnahmen und Aktionen wird dieses Thema im Schulalltag verankert:

 

 

·         Teilnahme am Schulobstprogramm seit April 2010

·         Teilnahme der jetzigen 4. Klassen am Gesundheitsprojekt „Klasse 2000“

·         Zusammenarbeit mit allen sozialen Einrichtungen im Stadtteil, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten und Hilfe und Unterstützung anbieten

·         Kooperationsvertrag mit dem Jugendamt der Stadt Schwerte

·         Regelmäßige Durchführung des Theaterprojektes „Mein Körper gehört mir“

·         Regelmäßige (jährlich) Besuche des ortsansässigen Zahnarztes in allen Klassen mit Unterrichtsreihen zur Kariesprophylaxe und Zahnpflege

·         Nutzen eines bewegungsfreudigen Spielraumes auf dem Schulgelände (Schulhof, Schulgarten, Spielwiese)

·         Durchführung bewegungsfreudiger Unterrichtsstunden

·         Bewegungspausen nach Klaro (Klasse 2000)

·         Aufteilung des Sportunterrichts in regelmäßig stattfindenden Einzelstunden

·         Schwimmunterricht in der 1. und 3. Klasse

·         Durchführung von Elternvorträgen zu gesundheitsrelevanten Themen

·         Einrichtung eines Gesundheitszirkels im Kollegium

·         Fortbildung zum Thema „Lehrergesundheit“

 

 

 

Gesunde Ernährung

 

Die gesunde Ernährung hat im Schulalltag eine besondere Bedeutung. Nur wer ausreichend und gesund ernährt ist, kann die Leistung erbringen, die in der Schule gefordert wird.

 

 

 

Wir achten darauf, dass alle Schülerinnen und Schüler

 

 

·         den Unterschied von gesunder und weniger gesunder Ernährung kennen lernen.

 

·         den Wert ausreichender und gesunder Ernährung zu schätzen wissen.

 

·         während des Schultages regelmäßig Obst und Gemüse zu sich nehmen.

 

·         während des Schultages ausreichend trinken. Dazu steht in allen Klassen Mineralwasser zur Verfügung. In der OGS wird zusätzlich Früchtetee angeboten.

 

·         die ab 7.00 Uhr morgens betreut werden, bei Bedarf ein gesundes Frühstück erhalten.

 

·         nach der Hofpause in Gemeinschaft ein gesundes Schulfrühstück einnehmen.

 

·         in der OGS ein gesundes, schmackhaftes und auf Kinder abgestimmtes Mittagessen einnehmen.

 

·         Tischmanieren beim Frühstück und Mittagessen erlernen und einhalten.

 

 

 

Die Einrichtung einer neuen Küche im Jahr 2009 ermöglicht die handlungsorientierte und projektorientierte Umsetzung dieser Thematik. In Zusammenarbeit mit Eltern wird die Küche von allen Klassen genutzt, um das im Unterricht erlangte theoretische Wissen über die gesunde Ernährung auch direkt umsetzen zu können.

 

 

 

 

Unterrichtsprojekte werden in den Klassen und in der offenen Ganztagsschule zu folgenden Themen durchgeführt:

 

 

·        Zubereiten eines gesunden und ausgewogenen Schulfrühstücks

 

·        Zubereitung von Kartoffelgerichten im Rahmen einer Kartoffelwerkstatt

 

·        Kochen einfacher Mittagsmahlzeiten mit Hauptgericht und Dessert

 

·        Backen zu verschiedenen Anlässen

 

·        Herstellen von erfrischenden Mixgetränken aus Obstsäften

 

·        Aufschreiben von Rezepten und Herstellen eines schuleigenen Rezeptbuches

 

·        Kennenlernen von Hygieneregeln

 

·        Kennenlernen der Entsorgung von Abfall (Mülltrennung)

 

 

 

Die Umsetzung des Themas Gesundheitsförderung im Unterricht ist verbindlich in den schuleigenen Lehrplänen verankert.

 

 

 

Folgende Themenschwerpunkte sind vorgesehen:

 

 

 

1.                 Schuleingangsphase

 

 

Grundsätze der Hygiene und der gesunden Ernährung kennen lernen und beachten:

 

·         Gesundes Schulfrühstück

 

·         Obst und Gemüse unterscheiden

 

·         Ein Obst näher betrachten: Der Apfel

 

·         Unsere Zähne und ihre Pflege

 

 

 

 

 

2.                 Klassen 3 und 4

 

 

Körperfunktionen beobachten und erklären; Bedingungen gesunder Lebensführung reflektieren und Präventionsmaßnahmen kennen:

 

·         Knochen und Gelenke, Skelettaufbau

 

·         Haltung, Bewegung, Fitness

 

·         Gesunde Ernährung (Ernährungskreis)

 

 

Leistung der Sinnesorgane feststellen:

 

·         Was unsere Sinne leisten

 

·         Unsere Sinne können getäuscht werden

 

 

Unfallverhütungsmaßnahmen und Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen lernen und anwenden

 

 

 

Beachtung von gesundheitsrelevanten Aspekten für Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag zur Vermeidung von Stress

 

Das Lehrerzimmer ist den Lehrerinnen und Lehrern vorbehalten. Es dient als Rückzugsmöglichkeit in den Pausen und als Ort von Dienstbesprechungen und Konferenzen. Persönliche Dinge des Kollegiums können hier sicher aufbewahrt werden.

 

Kurze Entspannung und Ruhe zwischen in den Unterrichtsstunden finden wir im Igelraum, in der Bücherei oder im eigenen Klassenraum.

 

Während oder zwischen den Unterrichtsstunden planen wir kurze Pausen und Ruhephasen auch gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern.  Diese Zeit nutzen wir für Entspannungs- und Bewegungsübungen, zum Trinken oder für den Toilettenbesuch.

 

 

Elterngespräche führen wir nach vorheriger Terminvereinbarung.

Nur in äußerst dringenden Fällen, die keinen Aufschub dulden, sind spontane Gespräche mit Eltern während des Schulvormittages möglich.

Auf Gespräche vor Unterrichtsbeginn ohne Terminvereinbarung ist grundsätzlich zu verzichten.

 

 

Alle Kollegen bemühen sich, achtsam miteinander umzugehen. Erste Anzeichen von Erschöpfung oder Burn-out wollen wir wahrnehmen und den betreffenden Kollegen aktive Hilfe anbieten. Der Lehrerrat wird informiert und einbezogen.

 

Die Schulleitung verzichtet auf aufschiebbare dienstliche Mitteilungen in den Pausen.

Persönliche Mitteilungen für einzelne Kollegen können in schriftlicher Form im Fach abgelegt werden.

 

Wir wollen bewusst darauf achten, in den Pausen über Dinge zu sprechen, die positive Emotionen auslösen und der Entspannung dienen.

 

 

 

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Zusammenarbeit mit dem Studienseminar

Begleitprogramm

 

Die fett gedruckten Angaben gelten als verbindlich.

 

Die normal gedruckten Angaben gelten als Angebot.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Unterrichten und Erziehen

was?

wann?

mit wem?

1.      Hospitation

 

2.      Eingangsperspektivgespräch (EPG)